Schmerzen und Psyche

In meinen Blog-Beiträgen erfahren sie immer aktuelles zu Gesundheitsthemen!

Schmerzen stehen oft in Verbindung mit unserer psychischen Verfassung

Haben Schmerzen mit unsere Psyche oder unser emotionalen Verfassung zu tun?

In der TCM ist es schon lange bekannt:

Ist “Körper, Geist und Seele“  im Einklang, so sind wir gesund und voller Energie.

Stress, Depressionen, Schmerzen

Doch in den westlichen Länder werden die Bereiche Körper, Geist und Seele immer noch schön sauber abgegrenzt. In unserer Medizin gibt es wohl einen „Klempner für die Seele“, doch die Humanmedizin trennt sehr genau. Wenn der Körper Symptome aufweist, dann suchen Ärzte immer zunächst auf der körperlichen Ebene. Doch wer das Gehirn genauer studiert hat weiß, dass das Limbische System, ein Arial des Gehirns, bestimmte Eindrücke und Situationen interpretiert und im nahe gelegenen Hypocampus speichert. Haben Sie beispielsweise eine wichtige Prüfung einmal versaut, so wird diese negative Erfahrung im Hypocampus gespeichert. Bei der nächsten Prüfung wird diese Erfahrung wieder herbeigezogen und im Limbischen System verarbeitet. Die Nervenfasern des Limbischen Systems enden jedoch im Hypothalums, das Zentrum des vegetativen Nervensystems. Dadurch kann es unmittelbar vor einer Prüfung zum Durchfall oder anderen Symptomen kommen. An diesem Beispiel lässt sich erkennen, wie alles mit einander in Verbindung steht und von einander abhängt. So kann Angst ohne weiteres einen starken Einfluss auf Muskeln haben, die wiederum Schmerzen hervorrufen. Dieses Thema ist also sehr komplex.

Psychische Erkrankungen sowie Demenz, Burnout-Syndrom, Angstzustände nehmen immer mehr zu! Hier stellt sich die Frage: Was sind die Ursachen dafür, helfen hier Psychopharmaka wirklich oder verursachen sie noch mehr Probleme für unseren Körper?

Ursachen vieler Psychischer Symptome

  1. Eine der Hauptursachen sind die Dauerüberlastung des Sympathischen Nervensystems. Das geschieht durch permanenten Stress, Zigaretten und Übersäuerung des Organismus. Die Übersäuerung des Körpers ist zurückzuführen auf zu viel tierische Produkte wie Fleisch, Milchprodukte, Wurst, aber auch Zucker und Stärkeprodukte. Zucker ist mittlerweile zur Droge geworden. Der pro Kopfanteil in einem Jahr beträgt über 50 kg. Dabei isst der Durchschnittsmensch zu wenig Obst und Gemüse und hat Bewegungsmangel. Kaffee und Alkohol sind weitere Drogen die unseren Organismus durch Phenolsäuren und Essigsäure übersäuern.
  2. Blutzuckerschwankungen bei Insulinresistenz durch gesättigte Fette, Brot- und Weißmehlprodukten sowie Zucker und Bewegungsmangel, starkes Übergewicht und erhöhte Stresshormone.
  3. Durch die schlechte Ernährungsgewohnheiten und aufgrund des Alkohol und Zigarettenkonsums fehlt es häufig an Mikronährstoffen. Das führt zu Funktionsstörungen innerer Organe und dem Nervensystem. Dabei sind natürlich auch die Psychopharmaka zu erwähnen!
  4. Bioaktive Eiweißspaltprodukte aus Milchprodukten und gluteenhaltigen Getreide, ganz besonders der Weizen, binden sich an Opiatrezeptoren im Gehirn, Darm Herz und Nieren. Die Nahrungsmorphine führen im Gehirn zur Veränderung der Neurotransmitter. Die Folgen daraus sind Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme, Unruhe, Angst, Panik, Depressionen, Gefühlsleere. Dei Entzugssymptome lösen ein starkes Verlangen nach Käse und Brot aus.

Einnahme von Psychopharmaka und Ihre Nebenwirkung

Durch die Einnahme von Psychopharmaka kommt es sehr häufig zu Verstopfung, fehlen von Mikronährstoffen, Gewichtszunahme, Konzentrations-störungen, Antriebsminderung, sozialem Rückzug, Impotenz und vieles andere. Dabei kommt es zur Daueraktivierung des Sympathikus.

Alternativen zu Psychopharmaka 

  1. Eine echte Alternative in der Behandlung von psychischen Erkrankungen sind die Vermeidung der krankmachenden Nahrungsmittel, Tabak und Alkohol sowie die Vermeidung von Dauerstress.
  2. Bessere Ernährung durch Obst, Gemüse und Salate, Hülsenfrüchte, Omega 3 Fettsäuren durch Leinöl, Nüsse und das Vitamin B17.
  3. Regelmäßiges Ausdauertraining durch zügige Spaziergänge, Walking und Radfahren.

Fazit:

Ein gesunder Lebensstil wirkt sich auf den gesamte Organismus positiv aus. Schmerzen haben immer auch mit unserer psychischen und emotionalen Verfassung zu tun. Selbst banale Angst oder sich Sorgen machen, führen zu Veränderungen im Muskelsystem sowie zu biologischen Entgleisungen im gesamten Organismus. Wir nehmen dies nur nicht unmittelbar wahr. Der Griff zum Medikament ist natürlich leichter, als sein Lebensstil zu verändern. Die Folgen muss jedoch jeder einzelne Mensch für sich tragen.

Meine Arbeit

Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe. Und wenn ihr nicht mit Liebe, sondern nur mit Unlust arbeiten könnt, dann ist es besser, eure Arbeit zu verlassen und euch ans Tor des Tempels zu setzen, um Almosen zu erbitten von denen, die mit Freude arbeiten.

Günter Kränzlein
Heilpraktiker/Physiotherapeut

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