Mit gesunden Darm auf Reisen

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Mit gesunden Darm auf Reisen – ohne Angst vor Durchfall

Sonne, Strand, Meer, neun Länder und Kulturen, doch viele Urlauber kennen die Problematik – der Reisebegleiter Durchfall. Das kann einen Urlaub vermiesen! Doch es gibt gute Möglichkeiten um gezielte Maßnahmen zu treffen.

Allein der veränderte Lebensstiel bei einer Reise in andere Länder kann sich auf den Darmschlagen. Der erhöhte Stresspegel setzt unseren Darm allgemein zu und ist somit bei einem Aufenthalt in einem anderem Land der erste gefährdende Faktor für Bauschmerzen und Co.

Ausland – Unverträgliche Keime

Europäische Touristen sind die vielen Bakterien, welche den Einheimischen nichts ausmachen, schlichtweg nicht gewohnt und können so auf die fremden Mikroorganismen mit Verdauungsunruhe reagieren. Bei Reisenden mit einem sensiblen Darm kann es bereits bei Kontakt mit diesen Bakterien zu Durchfall kommen.

Unter anderem durch die übertriebene westliche Hygiene bereiten die fakultativen pathogenen Keime den Urlaubern vor allem in südlichen Regionen Probleme. Auch die Einheimischen kämpfen mit heimtückischen Durchfallerkrankungen, so ist die Säuglingssterblichkeit in diesen Ländern deutlich höher, was sich häufig auf diarrhoeverursachende Mikroorganismen zurückführen lässt.

Tägliche „Impfungen“ für Einheimische

Regelmäßige Dosen an schädlichen Erregern, werden der einheimischen Bevölkerung als eine Art Impfung verabreicht. Dies soll dazu führen das effiziente Gegengifte, welche als natürliche Antibiotika Krankheiten verhindern sollen, gebildet werden. Europäische Reisende, die durch falsche Ernährung, Chornische Erkrankungen, Medikamente oder Stress bereits ihren Darm belasten, sind den neuen unbekannten Keimen schutzlos ausgesetzt und erkranken so leichter an Infektionen mit erhöhter Temperatur und Durchfall.

Entwicklungshelfer oder reisende die auf längere Zeit in diesen Ländern sind, gewöhnen sich nach etwa 14 Tagen an diese Bakterien und Vieren, haben aber in der Anfangszeit ebenso mit Problemen zu kämpfen. Da die meisten Urlauber nicht länger als zwei Wochen verreisen, fehlt ihnen die Zeit für die Anpassung an die „landestypischen“ Keime.

Durchfälle: harmlos oder gefährlich? 

Die Schwere der Durchfälle hängt von den Keimen, die diese verursachen ab. ETEC (enger-toxisch E. coli) sind Auslöser für harmlose Durchfälle, bei denen man die typischen Verdauungsprobleme wie wässrigem Durchfall, Übelkeit und Erbreichen hat. Das Urlaubsvergnügen ist bei dieser Art von Durchfall gemindert, da der Reisende für bis zu fünf Tage an sein Hotelzimmer gefesselt ist, es handelt sich dabei aber nicht um gefährliche Durchfälle.

Infekte mit Salmonellen, Campylobacter oder Shigellen, können zu Entzündungen im Magen führen und sind somit die gefährlicheren Durchfallerkrankungen. Reisend mit einem vorbelasteten Darm, durch zum Beispiel Stress sind besonders gefährdet. Durch Stress können schon leichte Entzündungen im Darm bestehen, so haben die Keime es leichter in die Darmwandzellen vorzudringen. Da es der Körper bei diesen Mikroorganismen nicht schafft, sie über Durchfall auszuscheiden, können sie die Darmwand weiter schädigen und es kommt zu erheblichen Konsequenzen.

Salmonellen – „Urlaubssouvenier“ mit Folgen

Reisende, die im Urlaub an einer komplexen Reisediarrhoe erkranke, da sie bereits mit einer gelockerten Darmbarriere angereist sind, müssen meist mit einer langfristigen Folge rechnen. Es kann bei mit nachhause gebrachten Erregern wie Salmonellen zu einem postinfektiösen Reizdarmsyndrom kommen. In der heutigen Zeit leiden bis zu 30% an einem Reizdarm, welcher bei vielen durch eine Infektion mit fremden Keimen begonnen hat.

Mit einer regulären Darmspiegelung kann bei bei dieser Symptomatik keine Veränderung erkennen und so fühlen sich die Patienten dann alleingelassen und ohne Befund. Nur Gewebeentnahmen könnten die Schädigung entlarven, diese werden bei einer Darmspiegelung aber selten durchgeführt. Eine „ausführliche“ Stuhluntersuchung, welche ein Basisprofil des Darms darstellt kann in diesem Fall am besten Klarheit schaffen.

Vermeidung von Durchfall

Keime die Durchfall auslösen sind mit bloßem Auge nicht sichtbar, aber befinden sich auf jeglichen Gegenständen wie zum Beispiel: Türgriff, Toilettenspülungen, Lichtschaltern, etc. . Ein regelmäßiges Händewaschen und sorgfältige Handdesinfektion ist der erste kleine Schritt zur Vermeidung von Durchfall. Aber auch bei Nahrungsmittel muss man mit der Gefahr einer Infektion rechnen. Deshalb ist beispielsweise wichtig darauf zu achten Wasser aus verschlossenen Flaschen zu trinken, möglichst auf Eiswürfel zu verzichten und rohes Fleisch zu meiden.

Am Besten ist es den Darm rechtzeitig mit ausgewählten Bakterienstämmen auf die Reise vorzubereiten, diese sollten schon einige Woche vor Reiseantritt eingenommen werden. Es empfiehlt sich auch während dem Urlaub spezielles Reise – Synbiotikum zu nehmen. Hierbei ist es allerdings wichtig nicht irgendein Probiotikum zu verwenden, sondern eine spezielle Kombination, welche aus perfekt abgestimmten Bakterienstämmen besteht.

Erschaffen von erregerfeindlichem Milieu 

Giardia lamblia ist ein Krankheitserreger, welcher chronischen rezidivierenden Durchfall auslösen kann, daraus können dann wiederum chronisch entzündliche Darmerkrankungen entstehen, wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Bestehen solche Erkrankungen, so ist das Risiko an Darmkrebs zu erkranken erhöht.

Nicht nur eine stabile Darmbarriere ist der beste Schutz für den Darm. Durch gute Bakterien wird das ganze Milieu des Verdauungstraktes verändert, was letztlich entscheidend für den Schutz des eigenen Darms ist. Es braucht die sogenannten Milchsäurebildner, damit ein gutes, schützendes Milieu entstehen kann. Dadurch wird für eine saure Umgebung gesorgt und es kommt nicht zum Ausbreiten von krankmachenden Keimen, sondern die Keime werden ohne Schaden angerichtet zu haben über den Darm ausgeschieden.

 
 

Meine Arbeit

Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe. Und wenn ihr nicht mit Liebe, sondern nur mit Unlust arbeiten könnt, dann ist es besser, eure Arbeit zu verlassen und euch ans Tor des Tempels zu setzen, um Almosen zu erbitten von denen, die mit Freude arbeiten.

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Günter Kränzlein
Heilpraktiker/Physiotherapeut

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