Knie-Arthrose

Knie-Arthrose macht keine Schmerzen

Das Kniearthrose – Schmerz, der in die Irre führt (Ursache – Diagnostik- Behandlung-Übungen)

Die wirklichen Gründe für Knieschmerzen?

Das ist natürlich nicht mit in einem Satz zu beantworten. Denn die eigentliche Wahrnehmung von Schmerz ist ein hoch komplexer neurophysiologischer Vorgang. Was bedeutet neurophysiologisch? Die Physiologie ist die Lehre der normalen Lebensvorgänge einer Zelle, Geweben etc. Das Wort Neuro steht für die Nervenzelle oder dem gesamten Komplex zentrales Nervensystem. Neurophysiologie ist die Lehre des Nervensystems. Das Nervensystem steuert, reguliert, kompensiert oder modifiziert wiederum alle Funktionsabläufe unseres Organismus. Das Nervensystem spielt also immer eine Rolle, wie auch bei der Wahrnehmung von Schmerzen. Ohne das Gehirn würde wir keine Schmerzen wahrnehmen können. Daher führt und die Wahrnehmung beispielsweise von Knieschmerzen oft in die Irre. Auch wenn eine Arthrose im Gelenk vorhanden ist, liegt die Ursache von Schmerzen oft wo anders.

Kniearthrose – Operation muss nicht sein

Knie-Arthrose ist eine Diagnose, die bei Knieschmerzen sehr oft gestellt wird. doch seht hinter den Knieschmerzen immer die Arthrose. Arthrose ist zunächst ein normaler Verschleiß des Gelenkknorpels. Der Verschleiß verursacht bis zu einem gewissen Grad überhaupt keine Schmerzen. Doch wenn die Kniearthrose keine Schmerzen verursacht, was verursacht dann die Schmerzen. Selbst wenn eine Schwellung und eine gewisse Spannung an Kniegelenk vorhanden ist, stehen oft völlig andere Gründe dahinter. Auf dieser Seite lesen sie zunächst alles zum Thema Kniearthrose aber auch über die Zusammenhänge und möglichen anderen Ursachen von Knieschmerzen.

Arthrose Kniegelenk
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Video: Simpy Help „Wirbelsäule“

Habe ich neue Videos gedreht, damit du die Ursachen deiner Schmerzen ausfindig machen kannst. In diesen Videos findest du aber nicht nur Übungen für deine aufgefundenen Muskelkontrakturen, sondern auch Lagerungstechniken und andere einfache und wirkungsvolle Maßnahmen. Diese Videoreihe, für die unterschiedlichen Gelenk- und Wirbelsäulenschmerzen, kann ich Dir nur ans Herz legen. Es gibt weder in Amerika, noch in anderen Ländern Vergleichbares. Wenn du die Broschüre nun aufmerksam gelesen hast, weißt du nun, warum es keine pauschalen Übungen für Schmerzen am Kniegelenk oder anderen Gelenken, sowie bei Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule geben kann. 

 

Der Kurs besteht aus 4 Teilen: 

1. Der Diagnoseteil

Die Ursachenfindung ist der wichtigste Teil des gesamten Kurses, da es die Voraussetzung dazu ist, die richtigen Übungen und Maßnahmen anzuwenden. Die Diagnostik wird über einen speziellen Fragebogen, deine Vorgeschichte und vor allem deine Bewegungs- und Haltungsgewohnheiten geklärt. Denn gerade diese Automatismen führen über Tage, Monate und Jahre zu einer Gewebeveränderung bestimmter Muskeln. Aufgrund dieser Veränderungen bilden sich durch Überlastung, schweres Heben oder ruckartige und unkontrollierte Bewegungen Muskel-Sehnen-Ansatzreize (Tendinosen), die sehr starke und plötzlich auftretende Schmerzen verursachen können. Durch die Auswertung, die du automatisch am Ende des Fragebogens bekommst und diese mit meinem Erfahrungsschatz aus über 40 Jahren vergleichst, christallisieren sich die möglichen Ursachen deiner Schmerzen heraus, die anschließend ausgetestet werden.

2. Kontrollbefunde

Ein weiterer und wichtiger Teil des Kurses sind die Kontrollbefunde, die dazu genutzt werden, um die Reaktionen der Übungen oder Maßnahmen über das zentrale Nervensystem sichtbar zu machen. 

3. Übungen und Maßnahmen

Das Besondere des Simply Help Kurses ist, dass die Übungen genau auf die Resultate der Tests abgestimmt sind und weitere Maßnahmen, wie Lagerungs- und Massagetechniken gezeigt werden. Diese Techniken haben oft eine hervorragende Wirkung.

4. Haltungs- und Bewegungsschulung 

Ein weiterer und wichtiger Teil in Simply Help ist die Haltungs- und Bewegungsschulung. Muskelveränderungen entstehen hauptsächlich aus unseren automatisierten Haltungs- und Bewegungsmustern. In diesem Teil geht es um die Ursachenvermeidung, die von größter Bedeutung ist. Simply Help gibt es als Kurs für Schmerzen der Wirbelsäule, der Hüfte, der Knie und Schulter-Nacken- und Migräne oder als komplettes Video für den gesamten Bewegungsapparat.

Symptome der Kniearthrose

 Knieschmerzen sind zunächst kein Hinweis auf eine Arthrose! Auch der Belastungsschmerz, der laut Schulmedizin Hinweis auf eine Arthrose des Kniegelenkes geben soll, ist kein wirklicher Hinweis. Wenn der Patient Schmerzen beim Treppensteigen oder Bergab gehen  im Knie angibt, dann  sollte berücksichtigt werden, dass das ausführende Part einer Bewegung nicht nur das Gelenk ist, sondern eben bestimmte Muskeln. Liegt nun beispielsweise eine Kontraktur oder ein Ansatzreiz eines Muskels vor, so entstehen während der Bewegung zwar Knieschmerzen aber die Muskulatur ist dafür verantwortlich.

Natürlich treten auch bei einer Kniearthrose 4. Grades Schmerzen bis hin zu Ruheschmerzen auf. Eine starke Kniearthrose zeigt sich eher in einem Symptomenkomplex und vor allem aber auch darin, dass das Gelenk von Knochen her am Anfang deutlich zunimmt.

Symptome, die durch eine hochgradige Kniearthrose anstehen können sind:

  1. Schmerzen bei Belastung und in Ruhe
  2. Anlaufschmerz
  3. Abnahme der Gehstrecke
  4. Bewegungseinschränkung bei der Beugung des Kniegelenkes
  5. Zunahme des Gelenkumfangs aufgrund von Osteophyten (Kochenzellen)
  6. Vermehrte Schwellung des Kniegelenks nach Belastung
  7. Eine O – Bein oder X-Beinschwellung

 

Aktivierte Kniegelenkarthrose entsteht immer dann, wenn durch eine bereits vorhandene gravierende Kniearthrose eine Überlastung dazu kommt. Hier zeigen sich dann die klassischen Entzündungszeichen:

  • Schwellung
  • Hitze (das Gelenk wird warm)
  • Rötung
  • gestörte Funktion
  • Schmerzen

Die Ursachen einer Kniearthrose- Gonarthrose

 Bei den Ursachen der Kniearthrose muss die primäre Kniearthrose von der sekundären unterschieden werden.

Die primäre Kniearthrosen

 Die primäre Kniearthrose entwickelt sich aufgrund eines normalen Verschleiß des Kniegelenkes. Dieser Verschleiß wir jedoch durch bestimmte Faktoren beschleunigt. Abgesehen von normalen Alterungsprozess und dem damit verbunden Abbau des Gelenkknorpels spielt der gesamte Lebensstil des Menschen ein große Rolle. Dazu gehören sicher die Ernährung, Bewegungsverhalten, die körperliche Konstitution, wie Ausprägung der Muskulatur, das Körpergewicht, genetische Faktoren bzw.Disposition.

Die Medizin weiß, dass durch einen erhöhten Harnsäurespiegel ein ganzes Gelenk zerstört werden kann, doch es ist nicht nur die Harnsäure, sondern viele andere Säuren, den Gelenkknorpel negativ beeinflussen. dazu gehören die Phenolsäure, Essigsäure, Salpetersäure und Milchsäure. Lesen Sie mehr im Abschnitt  „Ernährung“.

Sekundäre Kniearthrose

Bei einer sekundären Arthrose des Kniegelenkes entsteht aufgrund einer anderen Erkrankung oder Verletzung des Kniegelenkes.

  • Erkrankungen des rheumatischen Formkreises wie PCP. Bei der PCP chronischen Polyarthristis kommt es zu einer Antigen-Antikörperreaktion an der Gelenkkapsel. Aufgrund dessen wird krankhafte Synovia (Gelenkflüssigkeit) gebildet, die mit der Zeit den Knorpel zerstört.
  • Frakturen mit und ohne Gelenkbeteiligung
  • Meniscusschaden
  • Brandverletzungen
  • Infektionen am Kniegelenk
  • Schuppenflechte

Anatomie des Kniegelenkes

Bei dem Kniegelenk spricht man auch von einem Zentralgelenk, weil es nahezu das gesamte Körpergewicht tragen muss und es eine relativ hohe Beweglichkeit aufweist.

Das Zentralgelenk unseres Körpers besteht aus insgesamt zwei Gelenken. Einmal das Gelenk zwischen Oberschenkel- und den Schienbeincondylen und dem Gelenk zwischen der Kniescheibe, und den Oberschenkelcondylen.

 

Auf dem Schienbeinplateau befindet sich der Außen- und Innenmeniscus. Diese beiden halbmondförmigen Knorpelscheiben helfen bei der Roll-Gleitbewegung des Oberschenkels gegenüber des Unterschenkels. Der Innenmeniskus ist am Innenband festgewachsen und wird bei Verletzungen des Innenbandes sehr oft mit in die Verletzung einbezogen. Zur Stabilität des Gelenkes gibt es verschiedene Bänder, die zur passiven Struktur des Gelenkes gehören. Das sind einmal die seitlichen Bänder, also Innen- und Außenband, sowie das vordere und hintere Kreuzband.

Diese Bänder geben dem Gelenk in den verschiedenen Bewegungsebenen die Stabilität. Der Gelenkknorpel, der den Schienbeinkopf (Plateau), die Oberschenkelcondylen und die Rückseite der Kniescheibe  überzieht, wird  durch die Gelenkflüssigkeit, die durch die Gelenkkapsel produziert wird, ernährt. Der Knorpel weist eine sehr hohe Elastizität und Druckfestigkeit auf, mit einer unterschiedlichen Dicke.  Der Gelenkknorpel sorgt für eine glatte Oberfläche der Gelenkenden und damit für eine reibungsarme Beweglichkeit der Gelenke. Darüber hinaus dient er durch seine Druckelastizität der Stoßdämpfung. Er kann Kräfte aufnehmen, die mehr als dem 5- bis 7-fachen des Körpergewichtes entsprechen. Diese enorme Druck- und Stoßfestigkeit zeigt, dass es nicht so leicht zu einer Arthrose kommen kann. Dazu aber später mehr. Die Gelenkkapsel und alle anderen Strukturen des Gelenks werden natürlich über die Blutgefäße mit Blut versorgt bzw. entsorgt, um einen optimalen Stoffwechsel der einzelnen Zellen zu gewährleisten.

Jedes Gelenk, wie auch das Kniegelenk, weist eine von der Natur aus geniale Konstruktion auf und wird durch die aktiven Gelenkbeweger, also den Muskeln bewegt. Ohne Muskulatur könnten die Gelenke nicht bewegt und stabilisiert werden. Damit aber die Muskeln aktiv bewegt  werden können, ist das zentrale Nervensystem von enormer Bedeutung.  Zum Einen werden die Bewegungsprogramme im Gehirn entworfen und die einzelnen Muskeln über Nervenfasern angesteuert und zum anderen spielen Reflexe des Nervensystem im Rückenmark eine große Bedeutung. Doch die Funktion des zentralen Nervensystems bei der Durchführung einer Bewegung ist noch viel komplexer als bereits erwähnt. Doch dieser kurze Überblick sollte zunächst genügen.

 

 

 

Diagnose der Kniearthrose

Bei der Diagnose der Kniearthrose sollte der Arzt oder Therapeut sehr gewissenhaft vorgehen, das Schmerzen oft anderen Ursachen haben als das Gelenk selbst, auch wenn das bildgebende Verfahren Abnutzungen etc. zeigen. in der Diagnostik geht man wie folgt vor:

Anamnese

Die Anamnese (Krankheitsgeschichte ist außerordentlich wichtig, da diese Angaben des Patienten schon viele Hinweise auf die eigentliche Ursache geben.)

Dabei sollten vor allem die alltäglichen Haltungs- und Bewegungsmuster des Patienten abgeklärt werden. Weiter wichtige Fragen sind beispielsweise ob es eine Verletzung gab, seit wann die Schmerzen bestehen und ob sich diese im Laufe des Tages verändern. Hatte der Patient schon Operation, nimmt er Medikamente ein usw.

 

Inspektion

Die Inspektion beginnt dabei, wenn der Patient das Untersuchungszimmer betritt. Wie läuft er? Wie steht er? Gibt es Ausweichbewegungen? Welche Körperhaltung hat der Patient während des Sitzens? Wie sieht die Haut im Bereich des Kniegelenkes aus? Ist das Gelenk geschwollen oder verdickt? Gibt es eine Rötung? Wie ist die Struktur oder Form der Muskulatur im Vergleich zur anderen Seite? Diese und viele Fragen werden durch die Inspektion schon einmal für den Untersucher geklärt und gibt weiteren Aufschluss während der Untersuchung und Klärung zur Kniearthrose.

Prüfung der Muskulatur

Die Muskulatur hat eine der wichtigsten Funktionen für die Beweglichkeit und Kraft eines Gelenkes. Die Prüfung der Beweglichkeit und der Kraft wird durch Funktionstests oder Widerstandstest bestimmter Muskelfunktionen durchgeführt. Diese Tests sollten sich jedoch nicht nur auf die Muskulatur des Kniegelenkes beschränken, sondern zumindest auf die Gelenke oberhalb und unterhalb des Kniegelenkes – also Hüftgelenk und Sprunggelenk. Bei einer Kniearthrose ist dies von großer Bedeutung

Prüfung der Bänder

Die Prüfung der Bänder sollte immer durchgeführt werden, da eine Kreuzbandruptur oder eine Ruptur der Seitenbänder des Kniegelenks, Hinweise auf die Ursachen von Knieschmerzen oder Funktionsstörungen des Kniegelenks geben können. Allerdings bekommt man in der Anamnese bereits schon Informationen darüber, bei eine Verletzung des Gelenkes in der Vergangenheit vorausging.

 Untersuchung der Koordination

Die Untersuchung der Koordination (Gleichgewichtsfähigkeit und Adaption auf unerwartete Bewegungen wie stolpern etc.) gibt Hinweise darauf, ob eventuell eine Verletzung des Muskel-Bandapparates oder der Gelenkkapsel stattgefunden hat oder eventuell eine neurologische Erkrankung besteht.

 

Untersuchung der Koordination

Die Untersuchung der Koordination (Gleichgewichtsfähigkeit und Adaption auf unerwartete Bewegungen wie stolpern etc.) gibt Hinweise darauf, ob eventuell eine Verletzung des Muskel-Bandapparates oder der Gelenkkapsel stattgefunden hat oder eventuell eine neurologische Erkrankung besteht.

Meniscusfunktionstets

Diese Tests (z.B. Steinmann I/II) geben Information darüber, ob einen Meniskusschaden vorliegt und Grund für eine Abnutzung des Kniegelenks sein kann. Eine Einklemmung oder eine Ruptur des Meniskus kann aber auch für die Schmerzen des Kniegelenkes verantwortlich sein.

Tastbefund

Prüfung der benachbarten Gelenke wie Hüfte und oberes / unteres Sprunggelenk und Wirbelsäule

Die Funktionsprüfungen der Nachbargelenke und der Wirbelsäule sind von großer Bedeutung, da Schmerzen aus einem anderen Bereich des Bewegungsapparates auf das Knie projektiert werden können. So haben bestimmte Muskeln eine Funktion auf das Kniegelenk sowie auf das Hüftgelenk und können verantwortlich für die Schwellung und Schmerz des Kniegelenkes sein.

Liegt eine Nervenerkrankungen vor?

Nervenerkrankungen können Schmerzen im Kniegelenk hervorrufen. Daher sollten gegebenenfalls andere Symptome, die Hinweis auf eine Nervenerkrankung geben, abgeklärt werden. Diese Information bekommt der Untersucher durch eine gründliche Anamnese.

Konservativ Behandlung der Kniearthrose

Die Konservative Medizin steht zunächst bei der Kniearthrose im Vordergrund. Bevor an eine Operation gedacht wird, sollten die konservativen Maßnahmen ausgeschöpft werden. Da es jedoch große Unterschiede in der Wirksamkeit gibt, muss die Behandlung und der Therapeut sorgfältig ausgewählt werden. Wie in jedem Beruft gibt es hier unterschiede und so ist Physiotherapie nicht gleich Physiotherapie.

 

Physiotherapie

Unter dem Begriff Physiotherapie fallen verschiedene Maßnahmen und Behandlungstechniken, die mit bestimmten Indikationen einhergehen sollten. Physiotherapeutische Maßnahmen wie Krankengymnastik oder Manuelle Therapie haben die aufgäbe die Gelenke zu stabilisieren und zu mobilisieren. Mobilisation geschieht über Techniken der Manuellen Gelenkkapseltechniken  sowie über krankengymnastische Dehnungen oder Kräftigungsübungen. Bei diesen Übungen ist darauf zu achten, dass bei Arthrosen der Gelenke, diese nicht zu stark belastet werden.

TCM Traditionelle chinesische Medizin

Mit der TCM insbesondere durch die Akupunktur, die Moxibustion sowie der Kräutertzherapie und Qi-gong kann die Arthrose mit ihren Symptomen oft sehr gut beeinflusst werden.

Neuratherapie

Die Neuraltherapie arbeitet mit Lokalanästhetikum, die in schmerzhaften Stellen oder über Dermatome oder bestimmte Segmente der Wirbelsäule injiziert werden. Über diese Segmente werden dann Gelenke und zugehörige Hautareale positiv beeinflusst.

Homöopathie Medikamente

Zur homöopathischen Behandlung von Kniearthrose oder Arthrosen generell kann z. B. Raus toxicodendron eingesetzt werden. die gebräuchliche Potenz liegt bei D2 bis D12. dieses Mittel gibt man Patienten, bei denen sich die Beschwerden der Kniearthrose mit der Bewegung verbessern und in Ruhe verstärken. Die nervösen Kranken neigen zu Durchfällen und zu Hautausschlag mit Juckreiz, der durch Kratzen nicht gelindert wird.

Bryonia passt zu Patienten, deren Schmerzen sich in Ruhe bessert und mit der Bewegung verschlechtert. Diese Menschen neigen eher zur Verstopfung und Magenproblemen.

Ledum ist  für Arthrosepatienten geeignet, deren Gelenkschmerzen durch die Einwirkung von Kälte sich verbessert. Meistens sind jedoch kleine Gelenke betroffen.

Phytotherapie

Alle Pflanzen, die eine harntreibende Wirkung haben, werden in der Arthrosebehandlung eingesetzt. Diese Pflanzen entwässern den Körper und haben eine positive Wirkung auf die Beweglichkeit der Gelenke. Dazu kann Löwenzahn, Wacholder, Brennnessel und Schachtelhalm eingesetzt werden.

Schüßler-Salze bei Arthrose:

  • 1 Calcium fluoratum
  • 2 Calcium phosphoricum
  • 8 Natriumchloratum
  • 9 Natrium phosphoricum
  • 11 Silicea
  • 16 Lithium chloratum

Nahrungsergänzung

Typische Nahrungsergänzungsmittel bei Arthrose ist MSM, Glukosamin und Chondroitin. Glkosamin und Chondroitin sind Bausteine für den Gelenkknorpel und der Gelenkkapsel. Häufig werden diese Mittel in Kombination mit Vitanmis c und Mangan verabreicht. An dieser Stelle sollte die Bedeutung einer gesunden Ernährung nicht außer Acht gelassen werden.

Einlagen

Schuheinlagen zur Korrektur der Beinachsen und Beinlängendifferenz können gerade bei der Kniearthrose oder auch der Hüftarthrose von Vorteil sein. Hier sollte jedoch darauf geachtet werden, dass wirklich eine Indikation dazu besteht. Bei der Beinlängendifferenz ist diese oft funktionell bedingt und nicht anatomisch. Bei einem Ausgleich können sich durch eine muskelbedingten (=funktionell) Längendifferenz die Schmerzen der Kniearthrose verstärken.

Orthesen

Orthesen werden sehr oft zur Entlastung des Kniegelenks eingesetzt auch oft postoperativ. Diese Entlastungshilfen sollten jedoch nicht über eine längere Zeit verwendet werden, da sich die Muskeln des Kniegelenkes mit der Zeit abbauen bzw. atrophieren. Die natürlichen Stabilisatoren (Muskeln) sollten eher verbessert werden und vor allem ins Gleichgewicht gebracht werden.

Behandlung der Schulmedizin -Medikamente:

Medikamente werden hauptsächlich gegen Schmerzen und Entzündungen eingesetzt. Schmerzlindernd Salben, Gels oder Cremes werden über die Haut eingebracht. Paracetamol wird sehr Häufig bei Arthrose eingenommen.

Entzündungshemmende Medikamente werden unterschieden in NSAR (nicht-steroidale Entzündungshemmer ( Acetysalicylsäure ,Ibuprofen) und steroiodale Entzündungshemmer also Kortison. Eine Langzeiteinnahme belastet den Organismus sehr und deshalb sollten dies Medikamente nicht dauerhaft eingenommen werden.

Hyaluronspritzen in das Kniegelenk sind in der Wirkung sehr umstritten. Selbst bei einer positiven Wirkung hält diese nicht lange an und bei jeder Applikation in das Gelenk besteht die Gefahr einer Entzündung. Gelangen Erreger durch eine Injektion in das Gelenk entsteht für den Patienten ein langer Leidensweg bis zur vollkommenen Versteifung des Gelenkes.

Hilft eine Eigenbluttherapie?

Bei Arthrose, Tennisellenbogen und Muskelverletzungen spritzen manche Orthopäden plättchenreiches Plasma ins Gelenk. Das soll kaputten Knorpel heilen. Doch die Wirksamkeit des Verfahrens ist umstritten. „ Allein in München bieten wohl über 50 Praxen die Behandlung mit PRP an“. 

Zitat der Apothekenumschau:

Die Wirksamkeit der Methode bei Arthrose ist fraglich. Zwar erleben die Orthopäden durchaus Erfolge in der Praxis, wie auch Niemeyer bestätigt. Das könne aber auch ein Placebo-Effekt sein, wendet Dr. Stefan Sauerland vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) ein: „Je aufwendiger eine Behandlung, desto größer die subjektiv empfundene Wirkung einer eigentlich unwirksamen Scheintherapie.“ Dieses Phänomen sei bereits wissenschaftlich gut belegt, so der Experte.

Operativ Behandlung der Kniearthrose

Arthroskopie

Die Arthroskopie wir als Diagnose und als Therapie gleichzeitig verwendet. Indem der Chirurg eine Optik in das Kniegelenk einführt, kann er natürlich genau sehen, wie der Gelenkknorpel beschaffen ist und kann außerdem die Bänder und Menisken begutachten. Liegt ein Defekt vor, so kann einigen sofort behoben werden. Allerdings wird die Arthroskopie zu schnell und zu häufig eingesetzt. Sehr oft wird gerade dann auch eine „Gelenktoilette“ durchgeführt. Dabei wird der Knorpel geglättet und das Gelenke gespült. Viele der Patienten wissen nicht, dass der geglättete Knorpel nicht mehr regenerationsfähig ist. Daher sollte das Glätten des Knorpels nicht durch geführt werden.

 Knorpelverpflanzung

Knorpelverpflanzungen werden immer häufiger durchgeführt. Das eigene Knorpelgewebe wird entnommen und gezüchtet und wieder an kleinen abgenutzten Flächen wiedereingesetzt. Dabei muss der Patient das betroffene Kniegelenk für einige Wochen nicht belasten. Es gibt über den Erfolg der Therapie noch keine nennenswerten Langzeituntersuchungen.

 Knie Teilprothese

Die Teilprothese wird nur dann eingesetzt, wenn die Kniearthrose nur überwiegen eine Kniekammer betrifft. Eine weitere Voraussetzung ist, dass die Bänder des Gelenkes in Takt sind. Diese Prothese ähnlich einer Zahnfüllung. Die arthrotischen Stellen des Gelenkknorpels werden durch Titan ersetzt. Die Versorgung des Kniegelenkes mit einer Teilprothese hat den Vorteil, dass das natürliche Gefühl des Gelenkes und die Beweglichkeit erhalten bleibt. Die Totalendoprothese (Knie- TEP) könnte zu einem späteren Zeitpunkt immer noch eingesetzt werden.  

Knie-TEP

Die Total-Endo-Prothese (TEP) bei einer Kniearthrose sollte nur dann in Anspruch genommen werden, wenn alles konservativen Möglichkeiten erschöpft sind. Wenn der Knorpel des Kniegelenks bis auf den Knochen zerstört ist und der Patient aufgrund der Schmerzen und Einschränkung in der Beweglichkeit keine Lebensqualität mehr hat, erst dann ist es sinnvoll eine Knie-TEP einzusetzen. Die Erfahrung auf diesem Gebiet können als fortgeschritten betrachtet werden, trotzdem sollte sich jeder Patient sich mit dem Thema auseinandersetzen und sich mit einem guten Gefühl unter das Messer legen. Außerdem sollte man sich die Klinik seines Vertrauens herauszusuchen.

Risiko einer Operation

Jede Operation birgt auch Risiken in sich, die nicht unterschätzt werden sollte. Zum einen besteht immer eine Gefahr der Infektion und zum anderen, dass nach einem Knie-TEP die Beweglichkeit der Beugung nicht zu friedenstellend ist. In diesem Fall muss unter Narkose noch einmal mobilisiert werden.Ein weiteres Risiko ist natürlich die Narkose insbesondere für älter Menschen. Übelkeit, Erbrechen bis hinzu Gedächtnisstörungen können durch eine Vollnarkose entstehen!

Vortrag "Knie-Arthrose" von Günter Kränzlein im Rosinisaal mit über 200 Menschen

Neues Behandlungskonzept „Knie-Arthrose“ von Günter Kränzlein 

Seine Behandlung unterscheidet sich darin, dass der gesamte Organismus in der Diagnostik und Therapie mit einbezogen werden. die Grundlage dafür sind die Wechselbeziehungen aller Organe zueinander. Das ist ähnlich einem Urwerk. ist nur ein Schräubchen defekt oder klemmt eine Zahnrad, so funktioniert die gesamte Uhr nicht. Die Problematik in unserer heutigen Medizin liegt darin, dass wir Fachgebiete und Spezialisten darin haben. Jeder sieht sein Fachgebiet und daher oft wird nicht fachübergreifend unser Organismus gesehen. Schmerz das Knie und wird eine Arthrose festgestellt, so steht im Prinzip die Diagnose fest und entsprechend behandelt. Dabei wird vergessen, dass wir keine Schmerzen empfinden würden, wäre da nicht eine bestimmt Gehirnareal, das eine Schmerzemfindung zulässt. Dabei ist zu erwähnen, dass Schmerzen eine Schutzfunktion haben. sie machen den Menschen darauf aufmerksam, dass etwas nicht stimmt und eine Schonung erfolgen muss. Allerdings werden Schmerzen sehr häufig projektiert um bestimmte Körperregionen zu schützen. Das ist wie bei dem Phantomschmerz eines Beinamputierten, der Knieschmerzen erfährt, obwohl das Kniegelenk nicht mehr vorhanden ist. Der schmerz wird durch das Nervensystem projektiert und dabei handelt es sich nicht um ein Schmerzgedächtnis! 

Die Arthrose-Therapie oder Behandlung von Günter Kränzlein liegt darin, dass die Ursache der Schmerzen geklärt werden, um dann genau das zu tun, was dem Körper hilft und nicht schadet. Häufig ist die Kniearthrose nicht die Ursache der Knieschmerzen, sondern andere Strukturen, die mit unseren Bewegungsabläufe- und Haltungsautomatismen zu tun haben. Außerdem spielen Organfunktionsstörungen eine Rolle, wie eine Dysbiose der Darmschleimhaut, Herz-Kreislaufstörungen, gynäkologische  Erkrankungen und anderes. Das Problem: „Die Zusammenhänge werden nicht erkannt.“

Erfahren sie mehr in den Büchern von Günter Kränzlein!

 

Haben sie Fragen an Günter Kränzlein – Kontaktieren sie die Praxis

 

Eine spannende Lektüre, die aufräumt mit Unwahrheiten und falschen Vorstellungen. Diese wichtigen Informationen helfen ihnen klar zusehen und ihren Organismus und deren Funktionsstörungen richtig einzuschätzen. Der Autor bezieht sich dabei vor allem auf das Kniegelenk bzw. Kniearthrose!

Übungen bei Kniearthrose – das sollten sie unbedingt wissen 

Das ist eine außerordentlich wichtiges Thema und die Wahrheit dazu ist gnadenlos, gerade auch für viele Therapeuten und Ärzte. Generell muss festgestellt werden, dass unser Muskelsystem nicht autonom arbeitet. Was bedeutet das? Unser Muskelsystem wird gesteuert und reguliert durch das Nervensystem. Ohne Nervenimpuls kann kein Muskel anspannen und seine Funktion erfüllen. Die Grundspannung eines Muskels wird natürlich auch durch unser Gehirn bzw. zentrales Nervensystem reguliert. Dabei ist zu wissen, dass das Gehirn bei Störungen des Bewegungsapparates diese Grundspannung anpassen wird. Das bedeutet, dass manche Muskel in seinen Spannungen herabgesetzt werden (Hypotonus) und andere in der Spannung heraufgesetzt werden (Hypertonie). Dahinter steht ein bestimmtes System oder Konzept unseres Nervensystems. Erkennt man dieses nicht greift in diese Regulation durch bestimmte Übungen ein, so werden sich Symptome wie Schmerzen oder Spannungen bestimmter Muskeln verstärken. 

Die Folge daraus ist, dass es keine bestimmten Übungen für eine Kniearthrose oder Schmerzen am Knie geben kann. Außerdem muss dabei in Betracht gezogen werden, dass zu 95% hilfreiche Übungen auf der rechten und linken Körperseite unterschiedlich sein werden. Das ist auch logisch, da unserer gesamten Bewegungsabläufe und Haltungen im Alltag rechts und links unterschiedlich sind. Es gibt als nicht die Übung für eine Kniearthrose oder Scherzen am Kniegelenk. Autoren von Büchern oder Hersteller von Videos im Netz berücksichtigen die Reaktion unseres Nervensystems nicht. Das ist auch der Grund, warum viele Patienten keinen Erfolg bei der Krankengymnastik oder  bei den täglichen Übungen haben. 

Günter Kränzlein
Heilpraktiker/Physiotherapeut

übermich

Ich bin 63 jähre alt und über 40 Jahre im Beruf. Im Laufe der Berufsjahre habe ich spezielles Konzept entwickelt und die wirklichen Ursachen von Schmerzen am Bewegungsapparat zu diagnostizieren. Dabei geht es um die Berücksichtigung neurophysiologische Funktionsabläufe des Organismus. Durch das Einbeziehen des zentralen Nervensystems in der Therapie ist Erfolg erst wirklich möglich!

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Ernährung bei Kniearthrose

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Die Ernährung ist nicht nur bei Arthrose von größere Bedeutung, sonder bei vielen anderen Zivilisationskrankheiten. Um die Arthrose des Kniegelenks beispielsweise aufzuhalten und dem Knorpel zu natürlichen Regeneration anzuregen, ist die richtige Ernährung unerlässlich. Da es durch unser Infromationszeitalter viele unterschiedliche Richtungen von Ernähren propagiert werden, befindet sich der Leser in einem ungeheueren Irrgarten. Warum und wie bestimmte Nahrungsmittel im Organismus wirken und wie diese nachgewiesen werden können finden sie in diesem Buch. Dazu werden dem Leser Rezepte angeboten, wo die Nahrungsmittelkombinationen ideal für unseren Organismus sind. Auf dem Markt werden viele Bücher zu diesem Thema angeboten, die bei genauerer Betrachtung nichts mit nasenreicher Kost zu tun haben! Die Broschüre von Günter Kränzlein bringt das Thema kurz und prägant auf den Punkt.

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