Hüftarthrose

Hüftschmerzen werden oft mit Arthrose verwechselt. Doch selbst bei einer Arthrose des Hüftgelenks gibt es gut Therapiemöglichkeiten

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Hüftarthrose – konservativ aus ganzheitlicher Sicht behandeln

Patienten, die mit Arthrose, Osteoporose oder Bandscheibenvorfällen zu tun haben, sind oft der Meinung, dass  sie dies durch ihre Eltern vererbt bekommen hätten. Dazu kann klar sagt werden, dass nur wenige Erkrankungen wirklich vererbt werden. Das bedeutet, dass nicht die Krankheit wird vererbt, sondern die Disposition zu einer bestimmten Krankheit. In erster Linie bestimmt unser Lebensstil unsere Gesundheit, auch die unserer Gelenke

 

Arthrose Hüftgelenk

Das Buch ist an jene Menschen gerichtet, die schon lange Zeit mit Schmerzen am Bewegungsapparat zu kämpfen haben, aber auch an jene, welche mit einem plötzlich auftretenden Schmerz konfrontiert sind oder häufig Schmerzrezidive erleben. Schmerzrezidive sind Schmerzen, die in gewissen Zeitabständen immer wieder auftreten. Ich spreche in diesem Buch vor allem Funktionsstörungen des Bewegungsapparates an, die sich in Kopfschmerzen oder Schmerzen im Nacken, der Schulter, dem Ellenbogen, der Wirbelsäule, der Hüfte, dem Knie, am Fuß oder den Zehen äußern können. Was Funktionsstörungen sind, wodurch diese entstehen, wie man diese diagnostizieren kann und was Sie dagegen tun können, erläutere ich Ihnen im Detail.

Dadurch, dass sich oftmals die Diagnosen der Orthopäden hauptsächlich auf Gelenke und Knochen beziehen, werden die eigentlichen Hauptursachen von Schmerzen des Bewegungsapparates häufig übersehen. Deshalb ist es mir ein großes Anliegen mehr Aufklärung zu betreiben und die Anzahl der chronischen Schmerzpatienten zu minimieren. Ich kann jedem Betroffenen nur dazu raten, dieses Buch zu lesen und sich seine eigene Meinung zu bilden, inwieweit Operationen, Schmerzmittel oder andere Maßnahmen für ihn richtig sind.

Video-Kurs „Simple Heilpraktiker Hüfte“

Gerade weil dies mir bewusst ist und es weder eine gute detaillierte Literatur für Laien gibt. Habe ich neue Videos gedreht, damit du die Ursachen deiner Schmerzen ausfindig machen kannst. In diesen Videos findest du aber nicht nur Übungen für deine aufgefundenen Muskelkontrakturen, sondern auch Lagerungstechniken und andere einfache und wirkungsvolle Maßnahmen. Diese Videoreihe, für die unterschiedlichen Gelenk- und Wirbelsäulenschmerzen, kann ich Dir nur ans Herz legen. Es gibt weder in Amerika, noch in anderen Ländern Vergleichbares. Wenn du die Broschüre aufmerksam gelesen hast, weißt du nun, warum es keine pauschalen Übungen für Schmerzen am Kniegelenk oder anderen Gelenken, sowie bei Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule geben kann. 

 Der Kurs besteht aus 4 Teilen: 

1. Der Diagnoseteil

Die Ursachenfindung ist der wichtigste Teil des gesamten Kurses, da es die Voraussetzung dazu ist, die richtigen Übungen und Maßnahmen anzuwenden. Die Diagnostik wird über einen speziellen Fragebogen, deine Vorgeschichte und vor allem deine Bewegungs- und Haltungsgewohnheiten geklärt. Denn gerade diese Automatismen führen über Tage, Monate und Jahre zu einer Gewebeveränderung bestimmter Muskeln. Aufgrund dieser Veränderungen bilden sich durch Überlastung, schweres Heben oder ruckartige und unkontrollierte Bewegungen Muskel-Sehnen-Ansatzreize (Tendinosen), die sehr starke und plötzlich auftretende Schmerzen verursachen können. Durch die Auswertung, die du automatisch am Ende des Fragebogens bekommst und diese mit meinem Erfahrungsschatz aus über 40 Jahren vergleichst, christallisieren sich die möglichen Ursachen deiner Schmerzen heraus, die anschließend ausgetestet werden.

2. Kontrollbefunde

Ein weiterer und wichtiger Teil des Kurses sind die Kontrollbefunde, die dazu genutzt werden, um die Reaktionen der Übungen oder Maßnahmen über das zentrale Nervensystem sichtbar zu machen. 

3. Übungen und Maßnahmen

Das Besondere des Simply Help Kurses ist, dass die Übungen genau auf die Resultate der Tests abgestimmt sind und weitere Maßnahmen, wie Lagerungs- und Massagetechniken gezeigt werden. Diese Techniken haben oft eine hervorragende Wirkung.

4. Haltungs- und Bewegungsschulung 

Ein weiterer und wichtiger Teil in Simply Help ist die Haltungs- und Bewegungsschulung. Muskelveränderungen entstehen hauptsächlich aus unseren automatisierten Haltungs- und Bewegungsmustern. In diesem Teil geht es um die Ursachenvermeidung, die von größter Bedeutung ist. Simply Help gibt es als Kurs für Schmerzen der Wirbelsäule, der Hüfte, der Knie und Schulter-Nacken- und Migräne oder als komplettes Video für den gesamten Bewegungsapparat. 

Was ist eine Hüftarthrose (Koxarthrose)?

Eine Hüftarthrose ist eine Erkrankung des Hüftgelenkes als Folge einer Störung des physiologischen Gleichgewichtes zwischen der Widerstandsfähigkeit des Knorpel-und Knochengewebes und dem einwirkenden Gelenkdruck.

Die Arthrose des Hüftgelenkes tritt in den letzten Jahrzenten immer häufiger auf. Das Hüftgelenk ist während der Entwicklung und des Wachstums aufgrund ihrer mechanischen Leistungen, ihrer Blutversorgung und ihrer Anatomischen Form vielen Gefahren ausgesetzt. Durch die Abwinkelung des Oberschenkels entsteht durch die Muskelkraft einerseits und durch das normale Körpergewicht andererseits eine enorme Druckbelastung des Gelenkes, das eine mehrfaches des Körpergewichtes übertrifft.  

Hüft-Arhtrose Überblick

Anatomie – Bau des menschlichen Hüftgelenks 

Das Hüftgelenk ist ein Kugelgelenk und besteht aus 2 Gelenkpartnern, dem Oberschenkelkopf (caput femoris) des Oberschenkelknochen und der Hüftpfanne (Acetabelum) des Beckens. Der Gelenkknorpel des Gelenkes sorgt für einen freien und nahezu reibungsfreien Bewegungsablauf. Durch die besondere Struktur der Knochenbälkchen im Bereich des Schenkelhalses, kann das Gelenk den enormen Belastungen wie bei Sprüngen aus Höhen und dem Heben schwerer Lasten standhalten. Der Gelenkknorpel des  Hüftgelenk wird ernährt auch die Synovia (Gelenkflüssigkeit) der Synovialmembran (Gelenkkapsel), die wiederum über die Blutgefäße versorgt wird. Das Gelenk wird abgesehen von der Muskulatur durch den Bandapparat gesichert. Das Kugelgelenk lässt durch die Bauart relativ große Bewegungsfreiheit zu. 

  • Hüftstreckung (Extension) max. 20°
  • Hüftbeugung (Flexion) max. 140°
  • Außenrotation max. 50° (bei 90° Hüftflexion)
  • Innenrotation max. 40° (bei 90° Hüftflexion)
  • Abspreizung (Abduktion) bi 50°
  • Heranführung – Beinschluss (Adduktion) bis 30°
Durch die Muskulatur des Hüftgelenkes ist der Mensch in der Lage sich fortzubewegen. Nach den oben genannten Freiheitsgraden in unterschiedlicher Richtung werden auch die Muskeln unterteilt in Hüftstrecker, Hüftbeuger, Hüft-Außenrotatoren, Hüft-Innenrotatoren, Adduktoren und Abduktoren. Einer kräftigste Muskeln ist der M. Gluteuus Maximus (großer Gesäßmuskel) er ist in der Lage zusammen mit den anderen Hüftmuskeln enorme Belastungen zu absolvieren. Die Muskulatur als größtes Stoffwechselorgan schützt aber auch die großen Gefäße wie die Ateria und Vena Femoralis (Beinsschlagadern) und die großen Nerven wie den Nervus Ischiadicus, nervös femoralis sowie die alle anderen  kleinen Blutgefäße, Nerven- und Lymphgefäße.
 

Biomechanik des Hüftgelenkes

Die Beanspruchung des Hüftgelenkes hängt mit der Größe des auf den Hüftkopfausgeübten Druckes und von der Ausdehnung der Belastungsflächen der Gelenkkörper ab. Maßgebende Faktoren dabei sind:

  • Die Größe der unter Druck liegende Gelenkfläche. 
  • Die Länge des Muskelhebelarmes _ das Zusammen wirken von Körpergewicht und bewegender Muskelkraft. 
  • Die Muskelspannung vor allem der Abduktoren (Muskeln, die das Bein abspreizen), Adduktoren und von dem Iliopsoas und rectus femoris (= Hüftbeuger)
  • Durch diese Faktoren wird klar, dass eine Veränderung des Hüftwinkels zu einer Mehr- oder verringerten Belastung des Gelenkes führen kann. 
Biomechanik: Kräfte die auf das Gelenke wirken

Ursache der Hüftarthrose

Ein gesundes Hüftgelenk muss im Sinne der Anatomie und Physiologie bestimmte Gesetzmäßigkeiten aufweisen, die nach biomechanischen Gesichtsgründen eine optimale Funktion gewährleisten. Abweichungen davon ist als sogenannte praearthrotische Deformierung (Vorstufe einer Arthrose) zu verstehen und disponiert mit Sicherheit zu einer Sekundär-Arthrose.

Sekundäre Hüftarhtose

Eine Sekundär-Arthrose entwickelt sich aufgrund einer Abweichung der normalen physiologischen Anatomie. Dazu gehören folgende Krankheitsbilder: Angeborene Dysplasie und Subluxation

  • Morbus Perthes
  • Jungendliches Epiphysengleiten
  • Koxitden
  • Folgen von Traumata
  • Protrusio acetabuli

Die Sekundäre- Hüftarthrose ist also keineswegs ein Altersleiden, sondern entsteht durch die Abweichung der normalen Anatomie bedingt durch Erkrankungen des Hüftgelenkes oder bedingt durch Traumen wie Knochenbrüche etc.

Primäre Hüftarthrose

Die primäre Arthrose der Hüfte (Koxarthrose) weist keine Deformität auf, sondern setzt im Durchschnitt mit 61 Jahren ein und verteilt sich gleichmäßig auf beiden Geschlechtern. Die Ursache der primären Koxarthrose liegt in schwergewichtigen und varikösen Patienten, oder durch Überbelastung durch Beruf und Sport. Nach einer Sammelstatistik der Schweizer orthopädischen Kliniken mit über 2000 Fällen wurden 43 % primär bedingte Arthrosen festgestellt und 57% sekundäre Arthrosen des Hüftgelenkes.

Symptome der Hüftarthrose

Belastung führt zur Zunahme, Entlastung zur Schonung und Linderung der Beschwerden. Die Symptome der Hüftarthrose ist oft veränderlich. Typisch für die Hüftarthrose ist ein projektierter Schmerz im Kniegelenk oder auch ein Schmerz im unteren Rücken.Viele Patienten nehmen jedoch einen typischen Leistenschmerz wahr. Doch Schmerzen im Bereich des Hüftgelenkes müssen nichts mit einer Arthrose zu tun haben. Die Schmerzen im Bereich des Hüftgelenkes entstehen sehr oft aufgrund Muskelkontrakturen, die nicht einmal auf das Hüftgelenk selbst einwirken müssen. So kann eine Kontraktur oder Überlastung der Kaumuskulatur Schmerzen im Hüftgelenk erzeugen.

Eine stark fortgeschrittene Hüftarthrose wir sich in erster Linie als Kapselmuster zeigen. Ein Kapselmuster sind ein für jedes Gelenk definierte Bewegungseinschränkung, die in einem bestimmten Verhältnis zu einander stehen. Die typischen Bewegungseinschränkungen in der Hüftbeugung. Der Patient ist nicht mehr in der Lage sich Schuhe oder Socken anzuziehen und tut sich schwer die Beine abzuspreizen. Der Gang ist hinkend oder watschelnd, die Schritte werden kleiner und mühsamer bei steigenden Schmerzen. Bei solch einem Stadium der Koyarthrose ist die Lebensqualität des Patienten so stark eingeschränkt, dass eine Operation die einzige Möglichkeit ist.

Stadien der Hüftarthrose

  • Grad I der Koxarthrose

Es besteht kein erheblicher Knorpelschaden entstanden. Der Knorpel ist noch glatt und würde in der Arthroskopie gesund wirken. Das bildgebende Verfahren würde keinen Hinweis auf eine Arthrose ergeben. Der Knorpel ist nicht mehr so elastisch und erholungsfähig.

  • Grad II der Koxarthrose

Hier zeigen sich sichtbare Schäden am Knorpel. In einer Arthroskopie können deutlich Rillen und furchen sichtbar sein. Der Patient sollte hier darauf achten, dass das Gelenk entlastet wird und hilfreich ist eine Ernährungsumstellung und dosierte Bewegungsübungen sollten regelmäßig durchgeführt werden.

  • Grad III der Koxarthrose

In diesem Stadium kann der Patient schon Schmerzen haben. Der Knorpel weist einen deutlichen Verschleiß auf, der im bildgebenden Verfahren sichtbar ist. Konventionelle Therapie kann hier noch hilfreich sein. 

Grad IV der Koxarthrose

In diesem Stadium ist der Knorpel stark defekt. Das gesamte Gelenk zeigt eine Veränderung. Osteophyten (Knochenbälkchen) lagern sich um das Gelenk an, um die Gelenkflächen zu verbreitern und so den Druck des Gelenkes zu reduzieren. Der Patient erlebt starke Schmerzen in Belastung und in Ruhe. Das Gelenk ist in seiner Bewegung sehr eingeschränkt. Hier hilft nur noch eine Operation.

Aktivierten Hüftarthrose (Koxarthrose)

Wenn zu einer Arthrose der Hüfte beispielsweise eine Überlastung dazu kommt, kann eine Entzündung auftreten. In diesem Fall spricht man von einer aktivierten Hüftarthrose.

Von einer aktivierten Arthrose spricht man, wenn zusätzlich zum Gelenkverschleiß Anzeichen für eine Entzündung vorliegen. Das Gelenk kann anschwellen und starke Schmerzen bereiten. Auslöser für eine solche aktivierte Arthrose können Überlastungen sein.

Diagnose der Hüftarthrose:

Die Diagnose beginnt immer mit einer Ausführlichen Anamnese. Bevor ein Röntgenbild angefertigt werden sollte, muss vor allem die Beweglichkeit des Gelenkes geprüft werden. Besteht ein Kapselmuster des Gelenkes so spricht dies für eine fortgeschrittene Arthrose.  Außerdem sollte eine Differenzialdiagnostik durchgeführt werden, um andere Erkrankungen auszuschließen. Dazu müssen bestimmte Blutparameter überprüft werden, wie Entzündungsfaktoren, Rheumawerte etc.

Differentialdiagnostik der Hüftarthrose:

mit Schmerzen des Hüftgelenkes können aber auch durch andere Prozesse entstehen:

  1. Durch eine Nervenwurzelreizung der Lendenwirbelsäule aufgrund einer Spinalkanalstenose oder einem Bandscheibenvorfall
  2. Systemerkrankungen des entzündlichen rheumatischen Formkreises wie Morbus Bechterew oder Rheumatoide Arthritis
  3. Arthritis durch Infektionen
  4. Leistenbruch
  5. Hüftkopfnekrose

Diagnose mit Günter Kränzlein

Die Diagnose des Arztes oder eines bildgebenden Verfahrens reicht nicht aus! Um die Ursachen von Schmerzen zu erkennen bedarf es mehr. Die Grundlage ist eine  ausführliche Anamnese. Das bedeutet, dass nicht nur Fragen zur Schmerzsituation gestellt werden, sondern zu Haltungs- und Bewegungsgewohnheiten des Patienten, wie auch zu bereits vergangen Operation und Krankheiten sowie zu emotionalen Belastungen und zur Ernährung. Im weiteren Verlauf der Diagnostik von Günter Kränzlein werden das energetische System, das Vitalblut untersucht, sowie neurologische Tests durchgeführt.

Neurophysiologische Untersuchung

In dieser Untersuchung werden Störungen und Schonungsprogramme des zentralen Nervensystems differiert. Über bestimmte Kontrollbefunde werden die Reaktionen des Gehirns auf bestimmte therapeutischen Maßnahme getestet. Nur so kann die wirkliche Ursache von Schmerzen der Hüfte differenziert und diagnostiziert  werden. 

Diese Test zeigen, ob die Schmerzen des Patienten aufgrund der Hüftarthrose entstehen oder durch andere Funktionsstörung des Bewegungsapparates oder innerer Organe etc. zusammenhängen.

Dunkelfeldmikroskopie bei Hüftarthrose

Die Mikrobe ist nichts das Milieu ist alles! Diese Aussage von Prof. Dr. Enderlein sagt alles. Das native Blut unter dem Dunkelfledmikroskop eröffnet ein Universum für sich. Diese Diagnosemöglichkeit zeigt vieles anderes als normale Blutparameter und ermöglicht dadurch eine vollständige und ganzheitliche Therapie auch bei der Hüftarthrose. 

Eletroakupuktur - Diagnostik nach der Anamnese

EAV (Elektro Akupunktur nach Dr. Voll) bei Hüftarthrose

Die EAV ist eine diagnostische Möglichkeit, sich einen Überblick über ganze  Organsystem zu verschaffen. Da unser Organismus in einer permanenten Wechselbeziehung aller Organzellen lebt, ist es wichtig dies zu erfassen. Nur so kann verstanden werden, wie unser Organismus arbeitet und welchen Ursprung die Symptome unsere Körpers haben. 

Das ist vergleichbar mit einem Uhrwerk: Ist nur ein Schräubchen defekt, so funktioniert die Uhr nicht mehr!

Sie haben Fragen an unsere Praxis? Dann schreiben sie uns einfach!

Behandlung bei Hüftarthtose

Das Ziel der konservative Arthrose-Behandlung ist es Schmerzen lindern, Entzündungen einzudämmen, die koordinative Leistung der Gelenke zu verbessern und über die Muskulatur eine Stabilität des betroffenen Gelenks zu gewährleisten. Außerdem sollte die Beweglichkeit des Hüftgelenkes wieder verbessert werden.

Konservative Therapie bei Hüftarthrose

Bewegung ist Leben und Leben ist Bewegung – daher müssen unsere Gelenke bewegt werden!

Bewegung ist wichtig um die Gelenkigkeit der Gelenke zu erhalten. Allerdings sollten dabei Sportarten gewählt werden, die nicht belastend für die Gelenke sind. Bestehen bereits Schmerzen, so sollten das Bewegungsprogramm ganz gezielt sein, damit nicht in Schonmechanismen des zentralen Nervensystems eingriffen wird. Dies würde mehr Schmerzen des Gelenks hervorrufen. Ein 10-15 Minuten – Übungsprogramm hilft dabei Schmerzen wieder los zu werden.

Entlastung des Gelenks bei Hüftarthrose forcieren

Dazu können Hilfsmittel wie Orthesen oder Schuheinlagen hilfreich sein. Wichtig ist es aber auch Haltungs- und Bewegungsgewohnheiten zu überprüfen, damit keine Kontrakturen („Muskelverkürzungen“) entstehen und das Muskelsystem ergonomisch arbeiten kann. Außerdem sollte körperliche Überlastung vermieden werden um die Druckbelastung der Gelenke herabzusetzen. Sollte Übergewicht bestehen, ist es ratsam Pfunde abzubauen, da unser überschüssiges Körpergewicht unsere Gelenke dauerhaft enorm belastet.

Physiotherapie bei Hüftarthrose

Die Physiotherapie ist bei Hüftarthrose genauso wichtig wie bei allen anderen Abnutzungen der Gelenkknorpel. Besteht bereits eine starke Einschränkung der Bewegung, ist die Manuelle Therapie die Wahl. Gangschule, Wärme- oder Kältetherapie und viele andere Maßnahmen helfen dabei Fehlbelastungen der Gelenke zu regulieren. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass der gesamte Organismus in die Therapie mit einbezogen werden sollte.

Allopathische Mittel gegen Schmerzen und Entzündungen des Hüftgelenkes bei Hüftarthrose

Generell können schmerzlindernde Salben und Gels verwendet werden. Man sollte aber daran denken, dass über die Haut auch bestimmte chemische Substanzen gelangen und den Organismus mit der Zeit schaden können. Sehr zu empfehlen sind auch Umschläge mit Retterspitz oder Heilerde sowie Quarkwickel.

Sinn machen kann auch eine Neuraltherapie, Akupunktur und andere naturheilkundliche entzündungshemmende oder schmerzreduzierende Verfahren.

Der Arzt setzt bei Entzündungen des Gelenks ASS oder Ibuprofen ein. Diese gehören zu den nicht-steroidalen Entzündungshemmer. Kortison sind Steroide und werden sehr oft zu schnell eingesetzt. Generell ist aber zu sagen, dass jedes Medikament das Wirkung zeigt auch Nebenwirkungen hat und dauerhaft unseren Organismus schaden. Die Leber und Nieren werden stark belastet.

Glykosaminoglykan und Hyaluronsäuren werden häufig als Wundermittel klassifiziert. Die Wirkung konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Bei Injektionen in das Gelenk besteht natürlich immer auch das Risiko eine Infektion zu bekommen. Inwieweit diese Mittel eingesetzt werden sollten, muss der Patient selbst entscheiden.

Hüftsarthros: Gelenkerhaltende OP-verfahren

Umstellungsosteotomien bei Hüftarthrose

Das Ziel ist es dabei das Hüftgelenk zu erhalten. Der Kopf des Oberschenkels wir dabei so gedreht, damit die punktuellen Druckspitzen vermieden werden. Hier erhofft man sich dabei das Hüftgelenk zu erhalten und eine Prothetik zu vermeiden oder hinauszuzögern.

 

Hüft–TEP (Total-Endo-Prothese) bei Hüftarthrose

Werden heute sehr oft und manchmal voreilig eingesetzt. Eine Indikation besteht nur, wenn ein Kapselmuster der Hüfte besteht und die Schmerzen für den Patienten nicht mehr erträglich sind. Beide gemeinsam Faktoren sprechen für ein künstliches Hüftgelenk, da die Lebensqualität der Betroffenen sehr stark herabgesetzt ist.

Aber Operationen haben können auch Komplikationen mit sich tragen. Die Erfolgsquote der endoprothetischen Hüftchirurgie wir von verschieden Problemen belastet.

Komplikationen nach Prothetik bei Hüftarthrose

1.Lockerung der Prothese

Lockerungsstadien:

Stadium I: die Klinik zeigt vorwiegend einen Belastungsschmerz. Es besteht eine Randsaumbildung aber keine Positionsveränderung von Pfanne und Schaft.

Stadium II: Neben dem Belastungs- und Bewegungsschmerz besteht auch ein Ruheschmerz. Das Röntgenbild zeigt starke Randumsaumung ohne Positionsveränderung von Schaft und Pfanne. Es besteht eine partielle Instabilität.

Stadium III: Es treten stärkere Ruheschmerzen auf sowie eine Verminderung der Geh- und Standfestigkeit. Das bildgebende Verfahren zeigt eine Positionsveränderung von Kopf und Pfanne. Es besteht eine totale Instabilität.

2. Infektion von Erregern durch die Operation

Frühinfektionen können bis zu 6 Monaten nach der Operation auftreten.

Eine Spätinfektion kann nach dem Zeitraum von 6 Monaten noch auftreten.

3. Materialverschleiß der Prothese kann auftreten

Ermüdungsbrüche: Ermüdungsbrüche bei modernen zementfreien Endoprothesenstielen sind bekannt. Meistens sind Verbindungsstellen betroffen und Implantate versagen. Verantwortlich sind für den Ermüdungsbruch sind meistens Knochendefekte. Oft sind übergewichtige Patienten davon betroffen.Periartikulärer Verknöcherung (Verknöcherung um das Gelenk: diese können entstehen durch Infektionen, Hämatome und durch besonders lange 

4.Periartikulärer Verknöcherung (Verknöcherung um das Gelenk):

diese können entstehen durch Infektionen, Hämatome und durch besonders lange Operationsdauer (ist jedoch nicht eindeutig geklärt)

Der Unterschied in der Behandlung macht es – von Günter Kränzlein

Der Unterschied zu herkömmlichen konservativen Behandlungen liegt vor allem darin, dass sich die Therapie nicht nur an der Diagnose des Arztes orientiert, sondern an funktionellen Abläufen des zentralen Nervensystems. Die Behandlung orientiert sich an Reaktionen des Nervensystems aufgrund einer Aktion. Die wohl in dieser Form einzigartige Therapie eröffnet weit aus größeren Erfolg als die manch reguläre konservative Maßnahmen in der Arthrosebehandlung des Hüftglelenkes. 

Hüftarthrose – Operation ja oder nein

Eine Hüftoperation ist nur dann sinnvoll, wenn der Patient bestimmte Bewegungen (Anziehen von Hose, Schnüren der Schuhe und andere alltäglichen Bewegungen) nicht mehr ausführen kann und dadurch die Lebensqualität enorm darunter leidet. Abgesehen von den Schmerzen, sind es hauptsächlich die massiven Bewegungseinschränkungen, die den Patienten zu einer Operation bewegen. Schmerzen des Hüftgelenkes müssen nichts mit einer Arthrose zu tun haben. Aber allein die Tatsache, dass durch ein bildgebendes Verfahren, wie Röntgen oder MRT, eine Arthrose festgestellt wird, ist noch lange keine Indikation für eine Operation. In der Regel sollte immer vorher eine „Konservative Therapie“ durchgeführt werden.

Die Bücher und Videos von Günter Kränzlein helfen den Menschen Klarheit über sein Krankheitsbild zu bekommen und informieren den Leser, welche Aspekte und Grundlagen in eine optimale Behandlung einfließen sollte. Dabei spielen neurophysiologische Aspekte unseres Organismus eine wichtige Rolle. Das Nervensystem steuert, kompensiert und reguliert alles Lebensvorgänge. 

Der Inhalt des Buches vermittelt nicht nur dem Patienten, sondern auch dem Therapeuten wichtige Grundlagen in der Schmerztherapie und bei Funktionskrankheiten des Bewegungsapparates. 

 

 

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Hüft-OP ja oder nein
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Arthrose: Erfolgreiche Behandlung ohne Operation
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Simply Help

Dieser Videokurs ist einzigartig und unvergleichbar mit anderweitigen Übungsanleitungen bei Hüftarthrose.
 

Gerade weil dies mir bewusst ist und es weder eine gute detaillierte Literatur für Laien gibt. Habe ich neue Videos gedreht, damit du die Ursachen deiner Schmerzen ausfindig machen kannst. In diesen Videos findest du aber nicht nur Übungen für deine aufgefundenen Muskelkontrakturen, sondern auch Lagerungstechniken und andere einfache und wirkungsvolle Maßnahmen. Diese Videoreihe, für die unterschiedlichen Gelenk- und Wirbelsäulenschmerzen, kann ich dir nur ans Herz legen. Es gibt weder in Amerika, noch in anderen Ländern Vergleichbares. Wenn du die Broschüre aufmerksam gelesen hast, weißt du nun, warum es keine pauschalen Übungen für Schmerzen am Kniegelenk oder andern Gelenken, sowie bei Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule geben kann.

Der Kurs besteht aus 4 Teilen: 

1. Der Diagnoseteil

Die Ursachenfindung ist der wichtigste Teil des gesamten Kurses, da es die Voraussetzung dazu ist, die richtigen Übungen und Maßnahmen anzuwenden. Die Diagnostik wird über einen speziellen Fragebogen, deine Vorgeschichte und vor allem deine Bewegungs- und Haltungsgewohnheiten geklärt. Denn gerade diese Automatismen führen über Tage, Monate und Jahre zu einer Gewebeveränderung bestimmter Muskeln. Aufgrund dieser Veränderungen bilden sich durch Überlastung, schweres Heben oder ruckartige und unkontrollierte Bewegungen Muskel-Sehnen-Ansatzreize (Tendinosen), die sehr starke und plötzlich auftretende Schmerzen verursachen können. Durch die Auswertung, die du automatisch am Ende des Fragebogens bekommst und diese mit meinem Erfahrungsschatz aus über 40 Jahren vergleichst, christallisieren sich die möglichen Ursachen deiner Schmerzen heraus, die anschließend ausgetestet werden.

2. Kontrollbefunde

Ein weiterer und wichtiger Teil des Kurses sind die Kontrollbefunde, die dazu genutzt werden, um die Reaktionen der Übungen oder Maßnahmen über das zentrale Nervensystem sichtbar zu machen.

3. Übungen und Maßnahmen

Das Besondere des Simply Help Kurses ist, dass die Übungen genau auf die Resultate der Tests abgestimmt sind und weitere Maßnahmen, wie Lagerungs- und Massagetechniken gezeigt werden. Diese Techniken haben oft eine hervorragende Wirkung.

4. Haltungs- und Bewegungsschulung

Ein weiterer und wichtiger Teil in Simply Help ist die Haltungs- und Bewegungsschulung. Muskelveränderungen entstehen hauptsächlich aus unseren automatisierten Haltungs- und Bewegungsmustern. In diesem Teil geht es um die Ursachenvermeidung, die von größter Bedeutung ist. Simply Help gibt es als Kurs für Schmerzen der Wirbelsäule, der Hüfte, der Knie und Schulter-Nacken- und Migräne oder als komplettes Video für den gesamten Bewegungsapparat.

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Videokurs für Patienten mit Hüftarthrose und Hüftschmerzen nur 69,-

Und das sagen unsere Leser

Übungen bei Hüftarthrose

Es gibt sicher gute Übungen oder Maßnahmen bei einer Hüftarthrose aber vorsichtig so einfach ist nicht!

Aber es gibt keine Übungen, die für jeden Patienten gleich sind. Übungen können nicht einfach aus Büchern oder Videos im Internet durchgeführt werden, da jeder Patient anders ist. Anders in der Hinsicht, dass er  andere Bewegungsabläufe seine Arbeit oder in  der Freizeit hat. Damit hat der Patient andere Haltung- und Bewegungsgewohnheiten, die zu einem völlig anderen Muskelsystem führen. Dadurch, dass jeder von Menschen einmalig in seinem Denken und Fühlen ist, unterscheiden wir uns von dem anderen. Weiterhin gibt es bei uns Menschen immer Rechts-Linksunterschiede, was zur folge hat, dass zu 90% auf der rechten Körperhälfte andere Übungen ausgeführt werden müssen als auf der linken Seite. Das gilt auch, wenn nur eine Seite der Hüfte betroffen ist. Unser Organismus arbeitet so komplex als dass es für jeden Menschen mit der gleiche Diagnose, das gleiche zu tun wäre.  

Achtung Gefahr Übungen bei Hüftarthrose
Fischsterben durch Belastung der Natur
Gesundheit durch Klarheit

Ernährung bei Hüftarthrose

Die Ernährung bei der Hüftarthrose  oder jeder anderen Krankheit ist von enormer Bedeutung. Viele Menschen sind der Auffassung, dass ihrer Ernährung gut ist und dass sie gesund leben. Aber genau das Gegenteil ist der Fall.

Stellen Sie sich vor – Sie fahren mit Ihrem Auto von Hamburg nach München und plötzlich leuchtet die Ölkontrollleuchte Ihres Wagens auf. Was unternehmen Sie? Keine Frage! Sie fahren an der nächsten Raststätte heraus, parken Ihren Wagen, steigen aus und öffnen Ihren Kofferraum, um Ihren Werkzeugkoffer herauszunehmen. Anschließend demontieren Sie mit entsprechendem Werkzeug das Armaturenbrett Ihres Autos und zwicken die Leuchtdiode Ihrer Kontrollleuchte ab. Und alles ist erledigt – oder? Das tun Sie natürlich nicht! Jeder Mensch weiß, dass die Ölkontrollleuchte anzeigt, dass der Motor Öl benötigt – also gehen Sie in die Tankstelle, kaufen einen Liter Öl und füllen es nach. Damit brauchen Sie sich keine Gedanken mehr zu machen, dass der Motor Ihres Fahrzeugs Schaden davonträgt. Dieses Beispiel ist nur eine Metapher, um zu erkennen, wie einfach es auch in unserer Medizin sein könnte! Wir müssten unseren Körper und dessen Funktionen nur besser verstehen und erkennen, da sich unser Körper immer selbst helfen kann. Symptome sind oft nichts anderes als die Selbstheilungskräfte, die aufgrund unseres Fehlverhaltens in unserer Lebensführung, wie Ernährung, Bewegung, Stress, Umgang mit uns selbst und anderen Menschen auftauchen. Ein wesentlicher Bestandteil für diese Symptome sind die Gifte und Schlacken, die unser Organismus ausscheiden möchte. Wir müssen deshalb unseren Organismus darin unterstützen und darüber sollte jeder Mensch, Arzt, Heilpraktiker und andere medizinische Heilberufler Bescheid wissen.

Anmerkung:

Wenn das Ölkontrolllämpchen in Ihrem Auto aufleuchtet – was tun Sie? Sie zwicken sicher nicht die Leuchtdiode ab, sondern Sie wissen genau, was das bedeutet. Das Öl Ihres Wagens muss nachgefüllt werden! Doch was tun Sie, wenn Signale wie Übergewicht, Schmerzen oder andere Symptome vorhanden sind? Oft werden nur Symptome behandelt, mit der Folge von Symptomverschiebungen und weiteren Störungen, doch es ist wichtig die Ursache zu erforschen. Nur wer die Ursache kennt, hat die Möglichkeit zur Regulation und Heilung.

Unsere Körperzellen lassen sich sehr gut mit den Pflanzen oder Lebewesen der Natur vergleichen. Es der Boden sauer oder das Wasser verschmutzt mit Chemikalien oder anderen Müll, wirbt das Lebewesen und die Pflanzen. Die Übersäuerung  durch säurebildende Nahrungsmittel, Medikamente und andere Toxine, die der Mensch zu sich nimmt, lässt die Zellen, auch die Knorpelzellen erkranken.

Deshalb sollte jeder von  Menschen beginnen, sich basisch über Gemüse, Salate und Kräuter zu ernähren und weniger Zucker Fleisch, Wurst und Milchprodukte zu verzehren.  

Was unseren Körper krank macht

Kommt es jedoch zu einer permanenten Übersäuerung im Organismus so erkrankt er mit der Zeit. Die Auswirkungen einer Überlastung von Giften und Übersäuerung können wir sehr schön in der Natur erkennen.

Wenn Sie diese Fotographien sehen, wird sehr schnell klar, was Säure und Gifte anrichten können!

Wenn Sie diese Fotographien sehen, wird sehr schnell klar, was Säure und Gifte anrichten können (Bilder s. Seite 8) Wenn wir hingegen die unberührte Natur sehen, erkennen wir, dass die Natur sich immer selbst hilft und reinigt. Der Bergsee strahlt Frieden, Ruhe, Balance und vor allem Gesundheit und Vitalität aus. Diese Vitalität können wir bei einem gesunden Lebensstil auch wiedererlangen – auch wenn der Körper uns schon gewisse Hinweise durch Krankheiten zeigt.

Welche Nahrungsmittel übersäuern unseren Organismus? Es sind nicht die Nahrungsmittel selbst, sondern die in den Nahrungsmitteln vorkommenden Halogene. Halogene sind bestimmte Elemente, die in unserem Organismus Säure bilden. Dazu gehören: Chlor, Fluor, Brom, Phosphor, Jod

Zu den Säuren gehört aber auch die Salpetersäure, die durch die Verbindung mit Stickstoff, Wasserstoff und Sauerstoffatomen gebildet wird. Wie Säure wirkt, wenn sie auf die Haut gelangt, weiß jeder. Doch die Auswirkung von Säure im Organismus ist nicht minder übel. Übersäuerung des Stoffwechsels ist eine Grundursache der meisten Krankheitsprozesse.

Säureüberschüssige Nahrungsmittel sind vor allem tierische Nahrungsmittel: Fleisch, Fisch, Käse, andere Milchprodukte, Eier aber auch Hülsenfrüchte, kohlensäurehaltige Getränke, Weißmehlprodukte, Zucker, gehärtete Fette, Bohnenkaffee. Basenüberschüssige Nahrungsmittel sind pflanzliche Nahrungsmittel; Kartoffeln, Gemüse, Salate, Obst und Gewürzkräuter, je frischer umso besser, kaltgepresste pflanzliche Öle, Mineralwasser ohne Kohlensäure (Quellwasser).

Häufig ist uns Menschen nicht bewusst, was bestimmte Nahrungsmittel oder Nahrungsmittelzusätze in unserem Körper anrichten können.

Salz besteht zu 40% aus Natrium und zu 60% aus Chlor. Chlor ist ein Halogen und massiv säurebildend. Außerdem befinden sich oft nicht angegebene Zusatzstoffe im Speisesalz wie Konservierungsstoffe, verschiedene E-Stoffe und Aluminium, um die Streu- und Rieselfähigkeit des Würzmittels zu gewährleisten. Aluminium soll übrigens ein Faktor dafür sein, warum immer mehr Menschen an Alzheimer erkranken.

In den Industrieländern wird viel zu viel Salz konsumiert und wir finden es versteckt in Butter, Käse, Chips, Nüssen, Gebäck, Konserven, Suppen, Soßen, Fertiggerichten, Wurst und vielen anderen Produkten. Die Kalium-Natrium-Pumpe reguliert den Wasserhaushalt im Körper. Kalium wirkt dabei in der Zelle und Natrium außerhalb der Zelle. Kommt es zum Ungleichgewicht, so trocknen unsere Zellen mit der Zeit aus, obwohl der Körper mit Wasser überschwemmt ist. Das lässt sich oft sehr gut am Gewebe erkennen. Der Mensch benötigt jedoch nur einen Bruchteil der Menge, welche die meisten Menschen zu sich nehmen. Die Nieren können aber auch nur einen geringen Teil davon ausscheiden und werden sonst außerdem damit überlastet. Ernährung mit erhöhtem Salzgehalt fördert nicht nur Bluthochdruck und Arteriosklerose, sondern unterstützt auch das Bakterium Heliobakter pylori in seiner Entfaltung. Heliobakter pylori ist ein wissenschaftlich anerkannter Verursacher von Magenkrebs.

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