Schmerz?

Ohne Operation effektiv Behandeln - das geht!

Bandscheiben-Vorfall & Spinalkanal-Stenose ohne Operation

Ob Bandscheibenvorfall oder Spinalkanalstenose muss nur unter bestimmten Voraussetzungen operiert werden. Sehr oft geht es ohne Operation. Unter der Berücksichtigung neurophysiologischer Aspekte wird schnell klar, dass auftretende Schmerzen am Rücken mit Ausstrahlungen und Taubheit in die Beine nichts mit einer Spinalkanalstenose oder einem Bandscheibenvorfall zu tun haben müssen. Leider beschränkt sich die Diagnose nur auf ein bildgebendes Verfahren wie MRT, CT oder Röntgen. Obwohl eine Vorfall der Bandscheibe vorhanden oder Spinalkanal verengt ist, muss kein Schmerz auftreten. Die Ursache liegt meistens an nicht vermuteter Stelle.

Warum helfen bestimmte  konservative Heilmethoden nicht!

Der Grund liegt im nicht Erkennen der Ursache. Ob Therapeut oder Arzt – meistens findet die Behandlung am Ort des Schmerzgeschehens statt. Dabei ist es wichtig zu verstehen was im Organismus passiert und aus welchem Grund. hier gilt klar und deutlich die Aussage: Gefahr erkannt – Gefahr gebannt!
Weder die Universität noch in Physiotherapeutenschulen lehren nichts über neurohysiologische Funktionsabläufe bezogen auf den Bewegungsapparat gelernt. Anatomie und die Krankheitsbilder der Wirbelsäule stehen auf dem Programm. Es werden Maßnahmen zur Medikation und Operation besprochen, aber nichts über die komplexen Abläufe unseres Nervensystems. Dies ist jedoch der Schlüssel zu einer guten Diagnostik und Therapie.

 

Ursache Rückenschmerz

Die optimale konservative Behandlung ohne Operation und Medikamente

Das Ziel unserer Therapie

Ohne Schmerzen leben

Das kann wieder möglich sein. Der Grund warum konservative Therapie nicht hilft liegt daran, dass die wirkliche Ursache der Schmerzen nicht erkannt wird. Wenn Diagnose nur unter Berücksichtigung eine Mit, CT oder Röntgen stattfindet wird nicht die richtige Therapie eingeleitet und kein Erfolg in der Behandlung erzielt.

Überblick Bandscheibenvorfall

Aufbau der Wirbelsäule 

Die Wirbelsäule besteht aus 7 Halswirbeln, 12 Brustwirbeln, 5 Lendenwirbeln sowie Kreuzbein und Steißbein. Die Bandscheiben, die zwischen den Wirbelkörper liegen, stellen eine Art Kugellager dar, damit die Wirbelsäule über die kleinen Wirbelgelenke drehen kann und fängt als „Stoßdämpfer“ im Zusammenhang mit der Doppel-S-Form Stöße und Sprünge der Wirbelsäule ab. Von oben nach unten nimmt die Größe der Wirbelkörper zu, da die Druckverhältnisse durch das Körpergewicht zunehmen. Wirbelkörper besitzen Dorn- und Querfortsätze, die Ansatzpunkte für verschiedner Muskeln bilden. Die oberen und unteren Fortsetze der Wirbelkörpergelenken  miteinander und bilden die Wirbelgelenke (Artikulatio intervertebralis).

Bau und Funktion der Bandscheibe

Die Bandscheibe oder auch Discos intervetrebralis genannt besteht aus einem äußeren Faserring, deren Fasern diagonal und überkreuz verlaufen. Dadurch erhält die Bandscheibe eine hohe Stabilität. Im inneren der Bandscheibe liegt der gallertartige Kern (Nukelus), der einen hohen Binnendruck aufweist. 
Die Faserring ist sehr wasserhaltig und dadurch elastisch. 

Was ist ein Bandscheibenvorfall?

Ein Discusprolaps (Bandscheibenvorfall) tritt am häufigsten zwischen den 45 und 55 Lebensjahr auf. Interessanterweise hat diese degenerative Wirbelsäulenerkrankung nichts unbedingt mit der körperlichen Belastung zu tun, da es Menschen im Büro genauso erwischt, wie Menschen, die körperlich hart auf dem Bau arbeiten. Davon betroffen können aber auch junge und sportliche Menschen sein.

Bei einem Bandscheiben Prolaps kommt es zur Zerreißung des äußeren Bandscheibenrings und dem Austreten des Nucelus (gallertartiger Kern) . Dabei können Teile des Gewebes in die Nervenwurzel komprimieren oder in den Spinalkanal hineinreichen.

Eine Bandscheibenprotrusion hingegen ist eine Vorwölbung der Bandscheibe von unterschiedlichem Ausmaß. In einer Studie mit über einhundert Probanden, die keine Rückenschmerzen hatten, wurde festgestellt, dass über 40% eine Protrusion hatten. diese Tatsache zeigt, dass eine Bandscheibenvorwölbung keine Schmerzen auslösen muss. Inwiefern es zu Schmerzen kommen kann, hängt von dem Ausmaß der Vorwölbung ab und von der Größe des Spinalkanals, also von den Platzverhältnissen.

Die Bandscheibenvorfälle findet man zu 90 % im Bereich der Lendenwirbelsäule. Davon hauptsächlich zwischen den 4. und 5. Lendenwirbel und dem 5. Lendenwirbel und dem Kreuzbein. Die Bandscheibenvorfälle im Bereich der Halswirbelsäule sind deutlich geringer zu finden. Hier finden Vorfälle im Bereich zwischen 5. und 6. Halswirbel statt. In der Brustwirbelsäule gibt es so gut wie keine relevanten Bandscheibenvorfälle. Das liegt sehr wahrscheinlich daran, dass die Brustwirbelsäule weniger beweglich ist und nicht so stark mit Druck belastet ist, wie die Lendenwirbelsäule.

Was ist eine Spinalkanalstenose?

Eine Spinalkanalstenose ist eine Verengung des Austrittsloch der Nervenwurzel. Dadurch kann es zu einer Kompression der Nervenwurzel kommen. Die Symptome sind gleich wie bei einem Bandscheibenvorfall. Das Austrittsloch wird durch das Gelenk zwischen oberen und unteren Gelenkfortsatz der Wirbelkörper gebildet. Die Verengung des Wirbellochs (formen intervertebrale) entsteht meistes durch eine Bandscheibenhöhenverminderung. Durch die Höhenverminderung oder Abnutzung der Bandscheibe erhalten die kleinen Wirbelgelenke mehr Druck und  eine Arthrose entsteht. Der Organismus versucht nu den erhöhten Druck dadurch zu kompensieren, dass er um die Gelenkflächen kleine Osteophyten (Knochenbälkchen) anlagert. Somit verbreitern sich die Geölenkflächen und der Druck wird auf die größere Gelenkfläche verteilt, der Nachteil liegt in der Verkleinerung des Zwischenwirbellochs. Wird das Loch mit der Zeit immer kleiner und so kann es zur Kompression der Nervenwurzel entstehen. 

Symptome beim Bandscheibenvorfall

Die Symptome des Bandscheibenvorfalls hängen vor allem von der Stärke oder Größe der Vorwölbung bzw. Protrusion ab. Solange die Nervenwurzel, Rückenmark oder die Causa Equina nicht betroffen ist, kommt es zu keinen Symptomen. Dabei muss klar bestellt werden, dass Rückenschmerzen nichts mit Abnutzungserscheinungen der Wirbelsäule oder Bandscheiben zu tun haben müssen.

  1. Zu den Symptomen gehören meist plötzlich einschießende heftige Rückenschmerzen mit Ausstrahlungen in ein oder beide Beine. Die Ausstrahlungen der Schmerzen hängen davon ab, auf welcher Etage die Protursion oder der Prolaps vorhanden ist. Zu den häufigen gehören der Bandscheibenvorfall L3/L4, L4/L5 und L5/S1.Bei der Halswirbelsäule kommt es zu schmerzhaften Ausstrahlungen in die Arme bzw. in Hand oder Finger,
  2. Sensibilitätsstörungen (Mißempfindung, Taubheit) beim Bandscheibenvorfall bestimmter Hautarealen: Das betroffen Hautgebiet hängt wie auch der Schmerz von dem betroffenen Segment ab.
  3. Ausfall oder Abschwächung dem Segment zugehörigen Reflexe für die Lendenwirbelsäule: L3/L4 = Patellasehnenreflex, L5 = Tibialis Posteriorreflex, L5/S1 Achillessehenereflex. Zu einem abgeschwächten oder keinem Reflex kommt es bei Wurzelkompressionen bzw. Bandscheibenvorfällen der Halswirbelsäule C 5/C6 = Brachioradialisrefex, C6/C7 Trizepssehnenreflex bzw. Pronator-Teresreflex.
  4. Bei starker Wurzelkompression durch einen Bandscheibenvorfall kann es zur Abschwächung oder zum Ausfall bestimmter Kennmuskeln kommen. Dazu sollten sich das Video auf dieser Seite ansehen.
  5. Bei einem Cauda-Syndrom durch einen Bandscheibenvorfall kann des zur Blasen- und Darmfunktionsstörungen oder sexuellen Störungen kommen. Hier ist eine Operation unumgänglich.

 

Ursache Bandscheibenvorfall

 Die Ursache des Bandscheibenvorfalls hängt laut Statistik und Forschung offensichtlich vom Alter des Menschen ab. Die Theorie bezieht sich dabei auf den Alterungsprozess und deren biologischen Veränderung während des Alterns. Alterungsprozess ist zunächst nichts anderes als Wasserverlust der Zellen. Das können wir z.B. an der Haut erkennen. Die Haut verliert im Alter die Feuchtigkeit und es entstehen mit der Zeit Falten. Der äußere Bandscheibenring besteht zu 80 % aus Wasser und wird durch den Alterungsprozess spröde und verliert die Elastizität. Durch die Belastung im Alltag kann es so zur Zerreißung oder Vorwölbung kommen. Belastungen wie das Heben schwerer Gegenstände und die krumme Körperhaltung spielen dabei eine Rolle. Allerdings entsteht auch eine Dauerbelastung durch Übergewicht auf alle Gelenke und natürlich auch der Wirbelsäule.

Sieht man sich die Bandscheiben-Patienten genauer an, wird man aber trotzdem feststellen, dass nicht alle Patienten übergewichtig sind und nicht unbedingt schwere körperliche Arbeit ausführen, sonder auch oft über viele Stunden im Büro sitzen. Hier spielt die Belastung wohl nicht die große Rolle. Die Ursachen des Bandscheibenvorfalls können sicher nicht eindeutig geklärt werden. Wahrscheinlich liegt der Grund in einem Ursachenkomplex, wie dem Lebensstil, den Haltungs-und Bewegungsautomatismen, Ernährung, der ausgebildeten Muskulatur, Normvarianten der Wirbelsäule (angeborene oder erworbene Fehlstellungen der Wirbelsäule) sowie den ausgesetzten Belastungen der Wirbelsäule.

Nicht zuletzt kann auch die Psyche unseren Organismus beeinflussen. Über das Limbische System (Gebiet im Gehirn) werden Eindrücke interpretiert und auf alte Erfahrung, die im Hypocampus gespeichert sind, zurückgegriffen. Bei Sorgen, Ängsten und anderen emotionalen Belastungen wird das vegetative Nervensystem beeinflusst, da die Nervenfasern des Limbischen Systems im Hypothalamus enden. Der Hypothalamus steuert und reguliert das Vegetativum und nimmt Einfluss auf unsere Biochemie des Organismus. Da alle Nervenzellen über Synapsen verbunden sind, gibt es viele Einflüsse  durch emotionale Dauerbelastungen, die auch Rückenschmerzen hervorrufen können. 

Diagnostik – Bandscheibenvorfall

Das diagnostische Verfahren in den meisten Arztpraxen stützt sich zu 90% auf ein bildgebendes Verfahren, wie Röntgen, CT (Computertomografie) oder MRT (Magnet Resonanz Topografen).

Leider werden in vielen Praxen keine regulären Untersuchungen und Anamnese aufgrund fehlender Zeit nicht durchgeführt. Letzten Endes könnte man sich Türe bildgebende Verfahren sparen. Bevor Röntgen etc. stattfindet, sollten eine gründliche Untersuchung vorausgehen.

Anamnese des Bandscheibenvorfalls:

In der Anamnese kann der Arzt und Therapeut aufgrund der Schmerzanamnese und des Bewegungsverhaltens und anderen wichtigen Daten Hinweise auf die Ursache der Rückenschmerzen bekommen. Außerdem muss geklärt werden, ob es Internistische oder andere Erkrankungen vorliegen, die im Zusammenhang mit den Rückenschmerzen stehen können. Es sollte auch immer geklärt werden, ob der Patient Medikamente einnimmt, die bei Verabreichung mit Schmerzmitteln zu Unverträglichkeiten führen kann.

Sichtbefund beim Bandscheibenvorfall: 

Bei einem Sichtbefund schaut der Arzt oder Therapeut nach dem Gangbild, der Köperhaltung, nach Hauptveränderungen wie Blässe, Rötung. Schwellung etc.

Prüfung der neurologischen Zeichen beim Bandscheibenvorfall

Zu Prüfung eines Bandscheibenvorfalls, sollten bestimmte neurologische Test durchgeführt werden. Dazu gehören die Überprüfung der Reflexe, die Testung der Kraft bestimmter Kennmuskeln, die durch bestimmter Nervenwurzel versorgt werden, überprüfen der Haut-Ariale und der Nerven-Dehntests, wie Laseque oder Bragard.  Je nach Symptomen müssen weitere neurologische Untersuchungen durchgeführt werden, wie Koordiantionsstörungen oder EMG etc.

Bildgebendes Verfahren beim Bandscheibenvorfall:

Das bildgebende Verfahren sollte die letzte Maßnahme zur Abklärung eines Bandscheibenvorfalls sein. Es ist auch wichtig zu sehen, ob die schmerzen durch einen Tumor oder aufgrund von Zysten etc. hervorgerufen werden können.

Differenzialdiagnostik Bandscheibenvorfall – Rückenschmerzen

 Muskel- und Gelenktests

Rückenschmerzen mit Ausstrahlungen in die Arme oder Beine, mit oder ohne Kribbeln, können vorkommen andere Ursachen haben. Diese haben meistens mit Kontrakturen (Gewebsveränderungen/Verkürzung) bestimmter Muskeln zu tun haben. Daher ist es außerordentlich Beweglichkeitstests an den Großen Gelenken durchzuführen. Zeigen sich Einschränkungen, kann man davon ausgehen, dass bestimmte Muskeln für die Rückenschmerzen verantwortlich sein Können. Das geschieht aufgrund europhysiologischer Geschehen. so kann es sein, dass eine Bauchmuskelkontraktur extreme Rückenschmerzen mit Ausstrahlungen in die Beine hervorrufen kann.

Abklärung internistische Erkrankungen

Innere Organe können starke Schmerzen hervorrufen, wie beispielsweise Gallen- oder Nierenkolik. Rückenschmerzen können aber auch durch einen Herzinfarkt oder aufgrund einer entzündeten Bauchspeicheldrüse hervorgerufen werden. Auch ein entzündeter Blinddarm, ein Darmverschluss oder gynäkologische Erkrankungen können Rückenschmerzen wie ein Bandscheibenvorfall hervorrufen.

 

Auswertung Ihrer persönliche Anamnese – mehr über die Ursachen Ihrer Schmerzen erfahren!

Viele Rückenschmerzen hängen nicht mit einem Bandscheibenvorfall zusammen, auch wenn das Röntgenbild oder MRT dafür spricht. Unser komplexes Nervensystem zeigt Symptome, die Mediziner und Therapeuten in die Irre führen. Die von Günter Kränzlein entwickelte Anamnese mit über 200 Fragen gibt viele Hinweise auf die Ursachen Ihrer Rückenschmerzen! 

Behandlung des Bandscheibenvorfalls – Ischiasschmerzen (Ischialgien)

Die Behandlung des Bandscheibenvorfalls hängt von den Symptomen und Stadium des Patienten ab. In vielen Fällen kann konservativ behandelt werden.

Konservative Behandlung des Bandscheibenvorfalls bzw. Ischiasschmerzen

Schmerzbehandlung durch physikalische Therapie:

Akute Schmerz-Phase: Die Behandlung akuten Phase eines Bandscheibenvorfalls kann eine Wärme oder Kältetherapie sinnvoll sein. Auch Langerungstechniken wie beispielsweise Stufenlagenrungen können wirkungsvoll sein.  Außerdem können je nach Verträglichkeit schmerzlindernde Traktionen im Schlingentisch oder auch leichte Massagen durchgeführt werden.

Nicht akute Phase des Bandscheibenvorfalls in der Physiotherapie

In dieser Phase sollte vor allem das Muskelgleichgewicht hergestellt werden. Sowohl Dehnungen als such Kräftigungsübungen finden hier Anwendung. Dabei spielt die Rückenschule eine weitere und wichtige Rolle. Das Haltungs- und Bewegungsverhalten sollte überprüft und verbessert werden. Sie sitzt, steht und weggeht sich im Alltag ohne die Wirbelsäule mehr zu belasten als nötig.

Bei starken und akuten Schmerzen kann auch Akupunktur, Neuraitherapie sowie Osteopathie hervorragend helfen. Entzündungshemmende Medikamente oder Schmerzmittel sollten nicht über eine lange Zeit eingenommen werden, da dies den Organismus belastet. Nieren, Leber und andere Organe werden unnötig belastet.

Konservative Behandlungsmethode von Günter Kränzlein

Die eigentliche Methode unterscheidet sich rein äußerlich nicht unbedingt von den Maßnahmen anderer. Der wesentliche Unterschied liegt darin, dass neurophysiologische Funktionsabläufe in der Behandlung berücksichtig werden. In der Behandlung wird der gesamte Organismus mit einbezogen und die Schutzmechanismen des Zentralen Nervensystems berücksichtig. Schmerzen, kribbeln an den Extremitäten aber auch ein veränderte Hauttemperatur sowie Schwellungen eines Gelenkes und Muskelschwäche, sind oft aufgrund Schonmechnismen des Gehirns zurückzuführen. Diese Phänomene werden in der Therapie berücksichtig, was zu mehr Erfolg in der konservativen Behandlung führt. Lesen sie dazu mehr in meinen Büchern.

Operation – Bandscheibenvorfall

Grundsätzlich stehen verschiedene Möglichkeiten im Operationsverfahren bei Bandscheibenvorfällen zur Verfügung. diese richten sich nach dem jeweiligen Befund des Patienten.

Bandscheibenoperation minimalinvasiv

Man unterscheidet dabei offene mikrochirurgische und endoskopische Eingriffe.

Mikrochirurgischer Eingriff bei Bandscheibenvorfällen:

Bei dem offenen mikrochirurgischen Eingriff wird ein Hautschnitt von 2 cm durchgeführt, um der gequetschten Nervenwurzel entsprechend wieder Platz zu verschaffen. Dabei wird entsprechend Knorpelgewebe der Bandscheibe entfernt.

Endoskopischer Eingriff bei Bandscheibenvorfällen:

Dabei wird mittels einer Optik operiert. Der Vorteil liegt darin, dass durch den kleinen Schnitt nur wenig Muskulatur und anderes Gewebe verletzt wird. Bei beiden Eingriffen kann der Laser zur Schrumpfung der Bandscheibe eingesetzt werden. Dadurch muss die Bandscheibe nicht vollständig ausgeräumt werden. Eine Bandscheibenoperation dauert in der Regel 30-60 Minuten.

Risiken einer Bandscheibenoperation:

Die Risiken einer Operation bestehen in der Operation selbst. Das bedeutet, dass es zu einer Wundinfektion kommen kann oder dass nerven aufgrund der Operation verletzt werden können. Außerdem kann eine verstärkte Narbenbildung entstehen, die wiederum Kompressionen der Nervenwurzel erzeugen kann.

Ein weiteres Risiko ist immer auch die Narkose. in Deutschland sterben etliche Menschen aufgrund der Narkose. Auch die Nachwirkungen der Narkose können den Patienten Schwierigkeiten, wie beispielsweise Gedächtnisstörungen machen.

Nachbehandlung einer Bandscheibenoperation

Die Nachbehandlung sieht in erster Linie Physiotherapie vor um postoperative Beschwerden zu lindern und Stabilität der Wirbelsäule für die Zukunft zu gewährleisten. Krankengymnastik, Rückenschule, Medizinische Trainingstherapie und Wassergymnastik gehören heute zu den -Standardprogrammen aller Physiotherapiepraxen und Rehakliniken.

Wann ist eine Bandscheibenoperation oder der chirurgische Eingriff bei einer Spinalkanalstenose erforderlich? 

Das kann eine wichtige Frage für Sie sein. Häufig werden Patienten mit einem Bandscheibenvorfall oder einer Spinalkanalstenose zu schnell und voreilig operiert. Das passiert oft schon aufgrund eines bildgebenden Verfahrens wie einer CT (Computertomographie) oder einer MRT (Magnetresonanztomographie) und den Symptomen des Patienten. Diese bestehen meist aus sehr starken und akuten Schmerzen, die in ein oder beide Beine ausstrahlen können und meist mit einem kribbeln oder Taubheit einhergehen. Die Grundlage einer operativen Therapie sollten jedoch zusätzlich neurologische Zeichen sein. Dazu zu zählen eine Abschwächung oder ein Totalausfall eines Kennmuskels, abgeschwächte und nicht mehr vorhandene Reflexe, für die Bandscheiben der Lendenwirbelsäule ein positiver Laseuqe oder Bragard und oder eine Funktionsstörung des Darms oder der Blase. 

Ich bin der Auffassung, falls keine neurologischen Zeichen vorhanden sind, eine Operation in 99% der Fälle nicht nötig ist. Natürlich wird sehr oft eine konservative Behandlung in Erwägung gezogen, bleibt der Erfolg durch die Gabe von Cortison-Infusionen, Schmerzmittel oder Krankengymnastik aus, wird kurzerhand operiert, ohne sich mögliche neurophysiologische Funktionsstörungen anzusehen, auf die ich noch eingehen werde. In diesem Kapitel möchte ich dir außerdem einige Tests an die Hand geben, damit du selbst herausfinden kannst, inwieweit eine Operation eventuell in Frage kommt. Dazu solltest du auf alle Fälle die Kraft der Kennmuskeln testen. Das ist nichts anderes, als das Überprüfen der Muskelkraft bestimmter Muskeln, die aus verschiedenen Segmenten der Hals- oder Lendenwirbelsäule ihre Nerveninnervation erhalten. Wichtig ist dabei, dass du immer die Seiten miteinander vergleichst. Die Tests werden somit nicht nur auf der betroffenen Seite ausgeführt, sondern immer auch auf der gegenüberliegenden Seite. 

Geben die neurologischen Tests wie Reflexe oder Kennmuskels der komprimierten Nervenwurzel deutliche Hinweise auf einen Bandscheibenvorfall und lassen sich die Schmerzen nicht über die konservative Behandlung innerhalb von 4-6 Wochen regulieren, so ist eine Operation unumgänglich. Abgesehen von neurologischen Tests, ist der Hinweis auf eine Blasen- oder Darmfunktionsstörung zu den anderen Symptomen gegeben, ist eine Operation sofort nötig und unumgänglich.Bei Lähmungen und anderen neurologischen Zeichen sollte dringend darauf geachtet werden, das rechtzeitig operiert wird, damit keine langfristige Nervenschädigung eintreten kann.

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Arthrose der Wirbelgelenke und Bandscheibenvorfälle

Der Verkaufte Patient Bandscheibenvorfall & Spinalkanalstenose  nur 6,80€

In Deutschland wird viel zu schnell und häufig operiert. In diesem Buch erfährst du mehr zu den wichtigen Sachverhalten. Außerdem bekommt der Leser Informationen darüber, was die Hauptursachen von Rückenschmerzen sind und dagegen gezielt unternommen werden kann. Außerdem Erfährt der Laie einen Einblick in das Funktionsgeschehen des Organismus. Durch dieses Wissen wird eindrucksvoll klar gemacht, was sehr oft die wirklichen Gründe von Schmerzen im Rückenbereich sind. 

 

 

Video: Simpy Help „Wirbelsäule“

Habe ich neue Videos gedreht, damit du die Ursachen deiner Schmerzen ausfindig machen kannst. In diesen Videos findest du aber nicht nur Übungen für deine aufgefundenen Muskelkontrakturen, sondern auch Lagerungstechniken und andere einfache und wirkungsvolle Maßnahmen. Diese Videoreihe, für die unterschiedlichen Gelenk- und Wirbelsäulenschmerzen, kann ich Dir nur ans Herz legen. Es gibt weder in Amerika, noch in anderen Ländern Vergleichbares. Wenn du die Broschüre nun aufmerksam gelesen hast, weißt du nun, warum es keine pauschalen Übungen für Schmerzen am Kniegelenk oder andern Gelenken, sowie bei Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule geben kann. 

 

Der Kurs besteht aus 4 Teilen: 

1. Der Diagnoseteil

Die Ursachenfindung ist der wichtigste Teil des gesamten Kurses, da es die Voraussetzung dazu ist, die richtigen Übungen und Maßnahmen anzuwenden. Die Diagnostik wird über einen speziellen Fragebogen, deine Vorgeschichte und vor allem deine Bewegungs- und Haltungsgewohnheiten geklärt. Denn gerade diese Automatismen führen über Tage, Monate und Jahre zu einer Gewebeveränderung bestimmter Muskeln. Aufgrund dieser Veränderungen bilden sich durch Überlastung, schweres Heben oder ruckartige und unkontrollierte Bewegungen Muskel-Sehnen-Ansatzreize (Tendinosen), die sehr starke und plötzlich auftretende Schmerzen verursachen können. Durch die Auswertung, die du automatisch am Ende des Fragebogens bekommst und diese mit meinem Erfahrungsschatz aus über 40 Jahren vergleichst, christallisieren sich die möglichen Ursachen deiner Schmerzen heraus, die anschließend ausgetestet werden.

2. Kontrollbefunde

Ein weiterer und wichtiger Teil des Kurses sind die Kontrollbefunde, die dazu genutzt werden, um die Reaktionen der Übungen oder Maßnahmen über das zentrale Nervensystem sichtbar zu machen. 

3. Übungen und Maßnahmen

Das Besondere des Simply Help Kurses ist, dass die Übungen genau auf die Resultate der Tests abgestimmt sind und weitere Maßnahmen, wie Lagerungs- und Massagetechniken gezeigt werden. Diese Techniken haben oft eine hervorragende Wirkung.

4. Haltungs- und Bewegungsschulung 

Ein weiterer und wichtiger Teil in Simply Help ist die Haltungs- und Bewegungsschulung. Muskelveränderungen entstehen hauptsächlich aus unseren automatisierten Haltungs- und Bewegungsmustern. In diesem Teil geht es um die Ursachenvermeidung, die von größter Bedeutung ist. Symply Help gibt es als Kurs für Schmerzen der Wirbelsäule, der Hüfte, der Knie und Schulter-Nacken- und Migräne oder als komplettes Video für den gesamten Bewegungsapparat. 

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Bandscheibenvorfall & Spinalkanalstenose
Operation Ja oder Nein?
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Übungen bei Bandscheibenvorfall 

Es gibt unzählige Übungen oder Übungsvorschläge bei Rückenschmerzen oder Bandscheibenproblemen. Man findet jede Menge Bücher und Videos darüber. Allerdings muss an dieser Stelle gesagt werden, dass es nicht die Übungen gibt, die für jeden Patienten in Frage kommen. Das hängt mit unserer Muskulatur zusammen. Das Muskelsystem und sein Gleichgewicht hängen zum einen von dem Haltungs- und Bewegungsautomatismen des Menschen zusammen und auch von der Muskelspannung, die im Gehirn organisiert wird und reguliert wird. Sehr häufig bestehen aufgrund von Störungen oder Verletzungen  des Bewegungsapparates Schonmechnismen des Nervensystems. Diese Äußern sich als projektierte Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Die Bewegungseinschränkungen in bestimmten Gelenken oder der Wirbelsäule werden durch Spannungsveräderungen bestimmter Muskeln über das Kleinhirn realisiert. Werden diese Muskeln nun durch Dehnungen oder Dekontraktionen (Kräftigung des Gegenspielers) in ihre Spannung durch Übungen beeinflusst, so treten mehr Schmerzen auf. Deshalb ist es wichtig, nicht Übungen aus Büchern oder Videos zu übernehmen, auch wenn diese sogenannte Spezialisten empfehlen. Lesen sie dazu mehr in meine Buch über Bandscheibenvorfall und Spinalkanalstenose:

Arthrose der Wirbelgelenke und Bandscheibenvorfälle

Dieses Buch schafft Klarheit zum Thema. Es sollte eine Pflichtlektüre für Menschen mit Rückenschmerzen sein, da zwar Diagnosen wie Bandscheibenvorfälle und Spinalkanlstenose oft durch ein bildgebendes Verfahren gesichert sich, aber die Ursachen häufig anderes liegen. Das ist für Patienten und viele Therapeuten schwer nachzuvollziehen, weil man glaubt, dass da wo die Schmerzen sind, auch das Problem bzw. die Ursache sein muss. Durch die Lektüre verstehen die Betroffenen warum das nicht so ist. Auch Dr. Ernst Reuter hat sich mit den Behandlungen der Schulmedizin beschäftigt und kommt zu dem Ergebnis, dass viele Maßnahmen in der Medizin unbegründet durchgeführt werden und unwirksam sind. Lesen sie dieses spannende und wichtige Buch!

Ernährung bei Bandscheibenvorfall

Ernährung ist bei jeder Erkrankung eine der wichtigsten Grundlagen zur Genesung. Gerade bei der Arthrose und Wirbelsäulendegeneration wie Bandscheibenvorfall und Spinalkanalstenose ist die Ernährung von großer Bedeutung, um das Fortschreiten der Knorpeldegeneration zu verhindern und die Regeneration des Knorpelgewebes zu forcieren. Wer jedoch glaubt, er könne mit Nahrungsergänzungsmittel seine schlechte und unausgewogene Ernährung kompensieren liegt absolut falsch. Die Basis in Richtung Gesundheit ist eine gute und vitalstoffreiche Ernährung. Gute Nahrungsmittel enthalten viele natürlichen Mineralstoffe, wie  Kräuter, Salate und Gemüse. Dabei spielen auch sekundäre Pflanzenstoffe, Chlorophyl und weitere Pflanzenbestandteile eine wichtige Rolle. Zuviel Kaffee, Alkohol, Eiweiß in Form von Fleisch und Milchprodukte sowie Zucker und Brot bilden Säure im Organismus wie Phenolsäuren, Essigsäure und Salpetersäure. Diese Säuren verändern das Milieu der Zellen und lässt diese mit der Zeit erkranken. So geht die Druck- und Zugfestigkeit des Knorpels verloren und die Arthrose nimmt Ihren Verlauf. Basische Ernährung schafft Regeneration für die Zelle.  Die Zuführung von Nahrungsergänzung von Glucosamin und Chondroitin auch MSM, SAMe, Aminosäuren, Pflanzenextrakten und Vitaminen als Nahrungsergänzung sind nur dann sinnvoll, wenn die Basis stimmt. In vielen Fällen benötigen Patienten keine Nahrungsergänzung! 

Arthrose Basen - Ernährung

Mein Basenbuch ist eine Lektüre, die die Dinge auf den Punkt bringt. Dem Leser werden wichtige Antworten auf Fragen  wie: Wie bereite ich die Nahrung richtig zu? Welche Fette helfen unseren Körperzellen? Welche Nahrungsmittel wirken im Organismus basisch? Wie oft sollte man am Tag essen? Was sollte ich unbedingt in der Ernährung vermeiden? Was passiert bei der Erhitzung von Fetten? Welche Rezepte kann ich schnell und ohne großen großen Aufwand zubereiten? Und vieles mehr… 

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