Arthrose behandeln ohne OP

Die Arthrose macht keine Schmerzen

Arthrose: Erfolgreiche Behandlung ohne Operation

Arthrose: Erfolgreiche Behandlung ohne Operation funktioniert nur dann, wenn nicht auf die DAWOS-Methode (da wo es weh tut, ist auch die Ursache) zurückgegriffen wird! Gelenkschwellung und andere Symptome sind nicht immer auf ein Gelenkverschleiß zurückzuführen.  Die Diagnose beschränkt sich meist nur auf ein bildgebendes Verfahren wie beispielsweise Röntgen oder MRT. Unser Organismus arbeitet jedoch komplex und wird nicht vollständig in die Untersuchung eines Gelenks nicht miteinbezogen. Gerade die Behandlung orientiert sich nicht an allen Organsystemen unseres Körpers. Daher sind konservative Behandlungen ohne Operation bei Arthrosen oder Gelenkschmerzen oft nicht erfolgreich. Um das Symptom Gelenkschmerz oder Rückenschmerz erfolgreich zu behandeln, bedarf es das Miteinbeziehen des Nervensystems. Eine ganzheitliche Untersuchung ist die Voraussetzung für Erfolg in der Behandlung. Die Untersuchung und Behandlungsmethode von Günter Kränzlein zeichnet sich vor allem durch die Berücksichtigung des zentralen Nervensystems aus und unterscheidet sich gravierend von andern Methoden. Lesen sie dazu mehr unter dem Punkt Behandlung!

Was ist eine Arthrose?

Damit eine erfolgreiche Behandlung ohne Operation bei Arthrose stattfinden kann sollte man sich mit dem Krankheitsbild beschäftigen. Die Arthrose ist eine der häufigsten degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates. Dabei kommt es mit der Zeit zum Verschleiß bzw. zur Abnutzung des Gelenkknorpels. Durch den Abbau des Knorpels entstehen vor allem bei einer hochgradigen Arthrose Bewegungseinschränkungen, Schmerzen, bis hin zur Rötung und Schwellung aufgrund entzündlicher Prozesse. Dabei sind das Knie- und Hüftgelenk am häufigsten betroffen. Im Schultergelenk kommt es seltener zur Arthrose, da das Verhältnis der Gelenkflächen zwischen Oberarm und Schulterblatt sehr stark voneinander abweicht. Hier liegt die Problematik häufig an der der Rotatorenmanschette durch Teilrupturen und vollständigen Abriss bestimmter Sehnen. Fingerarthrosen vor allem der Mittel und Endgelenke kommen sehr häufig vor.

Wie hoch ist das Vorkommen von Arthrose in Deutschland?

Wenn davon ausgegangen wird, dass ein gewisser Verschleiß der Gelenke als normal angesehen wird, dann kann man sich vorstellen, wie hoch die Anzahl der Arthrosepatienten in Deutschland ist. 5 Millionen Menschen haben mit Arthrose zu kämpfen. Doch viele Menschen sind dabei nicht erfasst. Ein erschreckendes Bild! Noch erschreckender ist aber, dass laut Daten des Bundesamtes für Statistik in Deutschland 155.000 Mal zu einem künstlichen Kniegelenk ja gesagt wird und über 200.000 Eingriffe zur Implantation eines künstlichen Hüftgelenks durchgeführt werden. Erfasst sind dabei nicht die Kniespiegelungen, die einfach mal nebenbei zur Diagnose durchgeführt werden.Viele dieser Operationen sind nicht erforderlich. Deutschland steht an der Spitze der durchgeführten Operationen. Würden Mediziner und Therapeuten die Funktion des Nervensystems berücksichtigen könne man viele Menschen mit Arthrose erfolgreich ohne Operation behandeln!

Symptome der Arthrose

Menschen, die Gelenkschmerzen versprühen, bringen diese häufig in Verbindung mit einer Arthrose. Stellt der Arzt eine Abnutzung des Gelenkes fest, so steht die Diagnose meist endgültig fest. Dabei sind es die durch die Medizin festgelegten Symptome, die durchaus mit anderen Funktionsstörungen des Bewegungsapparates zu tun haben können. 

  • Belastungsschmerz  bei Arthrose

Die Schmerzen entstehen durch eine Mehrbelastung des Gelenkes wie durch schweres Heben oder andere ungewohnte und oft dauerhafte Belastungen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass zwar das Gelenk belastet wird, die arbeitende Muskulatur, Bänder und Muskel-Sehnen-Ansätze jedoch ebenfalls!

  • Anlaufschmerzen bei Arthrose:

Bei Arthrosen der unteren Extremitäten, wie Sprunggelenke, Knie- und Hüftgelenk kommt es zu einer Belastung durch Laufen. Treten dabei Schmerz auf, so spricht man von einem Anlaufschmerz. Diese Anlaufschmerzen sind oft nicht auf die Gelenke zurückzuführen, sondern eher auf Muskelkontrakturen. In Hinweis darauf ist, dass die Schmerzen sich mit mehr Bewegung oft reduzieren. Dies ist ein typischer Hinweis darauf, dass Muskeln als Ursachen eine wichtige Rolle spielen.

  • Schmerzen im Ruhezustand bei Arthrose:

Schmerz in Ruhe ordnet man einer bereits ausgeprägten Arthrose zu. Allerdings sollte hier berücksichtigt werden, dass in Ruhe Muskelkontrakturen verstärkt zur Geltung kommen können und dadurch ein Ruheschmerz ausgelöst werden kann. An diesem Beispiel zeigt sich, dass es neurophysiologische Funktionsabläufe nicht berücksichtigt werden und das Symptom auf ein Gelenk reduziert wird.

  • Eingeschränkte Beweglichkeit bei Arthrose:

Eingeschränkt Beweglichkeit, als Symptom einer fortgeschrittenen Arthrose, steht nicht für sich allein. Einschränkungen entstehen sehr häufig aufgrund von Muskelkontrakturen und Schutzmechanismen (Efferenzen) des Gehirns aufgrund von Funktionsstörungen des Organismus.

  • Schwellung des Gelenkes bei Arthrose:

Eine Schwellung des Gelenkes entsteht sehr häufig aufgrund eines entzündlichen Prozesses am oder im Gelenk. Auch hier sollte der Patient darüber Informiert sein, dass die Schwellung eines Gelenkes auch durch Schonprogramme des Gehirns entstehen kann. So wird ein Gelenk sehr häufig aufgrund von Muskelkontrakturen oder Ansatzreizen in das Schonprogramm integriert. Diese Efferenz wird auch als Arthro-Tendo-Myotische Reaktion bezeichnet.

  • Verdickung der Gelenke bei Arthrose: 

Die Verdickung eines Gelenkes entsteht tatsächlich in erster Linie im Zusammenhang mit einer stark fortgeschrittenen Arthrose. Durch die Arthrose baut der Organismus kleine Knochenbälkchen um das betroffene verschlissene Gelenk und verbreitert dadurch die Gelenkflächen um den Druck auf das Gelenk zu reduzieren. Der Gelenkumfang nimmt dadurch zu.

  • Kraftlosigkeit bei Arthrose:

Kraftlosigkeit des Gelenkes ist kein Indiz für eine Arthrose. Hier muss unterschieden werden, ob die Kraft der Muskeln, die auf das Gelenk einwirken, wirklich verringert ist oder ob die Kraft aufgrund der Schmerzen scheinbar vermindert ist. In diesem Falle wird die Person ihre volle Kraft durch die starken Schmerzen nicht voll nutzen. Die Kraft eines Gelenkes hängt nicht vom Gelenk selbst, sondern von den einwirkenden Muskeln auf das Gelenk ab.

Ursache und Entwicklung der Arthrose

Primärarthrose

Die Ursache einer Arthrose wird differenziert in eine Primär- und Sekundär-Arthrose. Die Primär-Arthrose findet aufgrund des natürlich bedingten Alterungsprozess des Menschen statt. Die Primär-Arthrose wird jedoch stark beschleunigt durch unseren Lebensstil. So weiß man, dass die Harnsäure ein komplettes Gelenk zerstören kann. Allerdings ist nicht nur die Harnsäure dafür verantwortlich, sondern alle Lebensmittel, die im Organismus zu Säure synthetisiert werden. Dazu gehören Essigsäure durch Zucker- und Alkoholkonsum, Salpetersäure durch die Aufnahme von Eiweißen und Phenolsäure durch den Konsum von Kaffee. Außerdem spielen Medikamente, Stress und viele andere Faktoren eine große Rolle. Der Knorpel wie jedes andere Gewebe wird dadurch systematisch krank und anfällig. Übergewicht und Überbelastung der Gelenke durch Extremsport und schwere Arbeit tut dann sein weiteres. Dazu kommen durch unsere Haltung bedingtes Ungleichgewicht unserer Muskulatur dazu. Dadurch verändert sich die Belastung der Gelenke auf den Gelenkknorpel. Eine erfolgreiche Arthrose – Behandlung ohne Operation besteht auch darin die Faktoren zu vermeiden, die eine Arthrose-Entwicklung beschleunigt.

Die Sekundär-Arhtrose

Eine Sekundär-Arthrose entwickelt sich durch Verletzungen wie Frakturen, Knorpelverletzungen, Meniskusschaden, Kapselverletzungen oder auch angeborene Gelenk-Fehlstellungen und andere Normvarianten. Sekundär-Arthrosen entwickeln sich aber auch durch andere Grunderkrankungen wie Diabetes, Gicht oder infektiöse und rheumatische Arthritis.

Schmerzen bei Arthrose

Die Arthrose selbst macht bis zu Grad 3 keine Beschwerden, da der Gelenkknorpel als Gewebe keine Nozizeptoren enthält. Nozizeptoren sind freie Nervenendungen, die dem Gehirn Auskunft über den Zustand des Gewebes geben und erst dann wird Schmerz über den Gyros postzentrales (Gehirnwindung – Region der Gehirnrinde) von dem Menschen wahrgenommen. Demzufolge treten erst Schmerzen auf, wenn der Gelenkknorpel komplett zerstört ist und der darunter liegende Knochen angegriffen wird.

Ist eine hochgradige Arthrose vorhanden, entstehen durch entzündliche Prozesse, Schmerzen, Schwellung, Rötung sowie eine gestörte Funktion des Gelenkes. Die gestörte Funktion äußert sich vor allem durch eine massive Bewegungseinschränkung und einen gestörten Stoffwechsel der gesamten Gelenkanteile. Eine hochgradige Arthrose eines Gelenkes wirkt sich außerdem aufgrund von Kompensation auf andere Gelenke, Muskeln und Organe aus.  

Arthrose ohne Operation
Einteilung der Arthrose in Schweregrad

Welche Stadien der Arthrose gibt es?

Arthrose-Grad 1

Hier besteht kein erheblicher Knorpelschaden. Die bildgebenden Verfahren zeigen keine Auffälligkeiten. Es besteht jedoch ein Elastizitätsverlust des Gelenkknorpels.

 

Arthrose-Grad 2

Hier zeigen sich bereits sichtbare Veränderungen des Gelenkknorpels. Es werden bei einer Arthroskopie rillen im Knorpel sichtbar – beginnenden Osteophytenbildung. Eine Osteophytenbildung ist die Bildung von Knochenbälkchen als Reaktion des Körpers um die Gelenkfläche zu verbreitern und den Druck innerhalb des Gelenkes zu reduzieren.

 

Arthrose-Grad 3

Der Knorpelverschleiß ist im bildgebenden Verfahren deutlich erkennbar. Hier zeigen sich Unregelmäßigkeiten der Gelenkfläche sowie eine verstärkte Osteophytenbildung.

 

Arthrose-Grad 4

Es ist keine Knorpelschickt mehr vorhanden. die Behandlung mit knorpelaufbauenden Mitteln ist nicht mehr möglich. Der Knochen ist freigelegt und es kommt verstärkt zu Osteophytenbildung und damit zur Verdickung des Gelenkes mit starken Schmerzen und kann zu einer aktvierten Arthrose führen (Entzündung des Gelenkes)

 

Das sollten sie wissen!

Was hilft gegen den Abbau von Knorpel und wie kann ich gegen Gelenkschmerzen tun. Das und alles findest du hier auf dieser Seite!

Diagnose der Gelenkarthrose

Eine gute Diagnose ist die Grundlage zu einer erfolgreichen Behandlung ohne Operation! Die klassische Diagnose der Gelenkabnutzung bzw. Knorpeldegeneration wird durch ein bildgebendes Verfahren nachgewiesen. Die moderne Medizin ermöglicht nicht nur das Knochen- und Gelenksystem darzustellen, sondern auch Weichteile, wie Muskulatur und andere Strukturen. Das geschieht durch das MRT (Magnet-Resonanz-Tomograph). Um eine Arthrose nachzuweisen reicht jedoch ein normales Röntgenbild aus. Dabei werden die Bilder in unterschiedlichen Ebenen aufgenommen.

Ein Diagnostiker benötigt jedoch nicht unbedingt das bildgebende Verfahren, da jedes Gelenk durch seine Abnutzung ein bestimmtes Kapselmuster aufweist. Ein Kapselmuster ist eine Bewegungseinschränkung das für Gelenk klar definiert ist. die Bewegungseinschränkungen stehen dabei in einem bestimmten Verhältnis zu einander. Außerdem zeigen sich weitere Symptome, wie Rötung, Schwellung, Hitze oder die Erwärmung des Gelenkes sowie eine gestörte Funktion. Das sind die typischen Entzündungszeichen, die nur dann auftreten, wenn das Gelenk extrem zerstört ist.

Abgesehen davon, dass die Bewegungen eines Gelenks Aufschluss über eine Arthrose geben, sollte immer eine Anamnese, die Krankheitsgeschichte des Patienten Voraussetzung zur Beurteilung eines Krankheitsbildes dienen. Leider nehmen sich viele Orthopäden nicht mehr die Zeit für den Patienten.

Differenzialdiagnostik (Arthrose – Gicht – Rheuma etc.) – Voraussetzung einer erfolgreichen Behandlung 

Arthrose

Bei der Arthrose handelt es sich um einen Mechanischen Verschleiß des Gelenkknorpels. Dabei sind in Folge dessen ältere Menschen häufiger betroffen. Allerdings wird dieser Verschleiß durch bestimmte Faktoren begünstigt.

Arthritis

Arthritis kann durch eine bakterielle oder infektionsbedingte Erkrankung hervorgerufen werden. Diese Form kommt eher selten vor. Dabei gelangen die Erreger in das Gelenk und rufen eine Entzündung hervor.

Polyarthritis

Die chronische Polyarthritis tritt im Gegensatz zur infektiösen Arthritis viel häufiger auf. Die Entzündung des Gelenkes entsteht dabei durch eine Antigen – Antikörperreaktion an der Gelenkkapsel und führt über die verändert krankhafte Gelenkflüssigkeit zur vollständigen Zerstörung des Knorpels. Typisch für die Polyarthritis ist der Schubweise Verlauf der Erkrankung.

Gicht und Arthrose

Gicht ist ein Stoffwechsel bedingter Rheumatismus, der sich primär an Gelenken manifestiert. Die Hauptursache ist eine Störung des Purinstoffwechsel. Dabei erhöht sich der Harnsäuregehalt, der die Gelenke quasi zerfrisst.

 

Ganzheitliche Diagnose – das Problem der Schulmedizin

Wenn bildgebende Verfahren die Diagnose bestimmen und unser Organismus bei Schmerzen des Bewegungsapparates nur auf Knochen und Gelenke reduziert wird, ist die Schulmedizin nicht in der Lage dem Patient gerecht zu werden. Die Folge ist, dass voreilig und oft ohne wirkliche Grundlage operiert wird. Operationen sind oft nicht sinnvoll, da die Folgen einer Operation schwerwiegend sei können. Eine konservative  erfolgreiche Arthrose-Behandlung ohne Operation funktioniert nur unter der Berücksichtigung unseres zentralen Nervensystems.

Dazu ein Beispiel: Ein Patient nahm den Weg von über 400 km auf sich  um in meinen Praxis zu kommen. Seine Diagnose lautete Hüfte-Arthrose Grad IV und sollte bereits schon bald auf dem Operationstisch liegen. Tatsache war jedoch, dass dieser Patient eine sehr gute Beweglichkeit aufwies. Das Hüftgelenk zeigte kein Kapselmuster. Ein Kapselmuster ist ein für jedes Gelenk definierte Bewegungseinschränkung, die in einem bestimmten Verhältnis zueinander bestehen. Liegt ein solches Kapselmuster vor, so kann so zeigt dies eine hochgradige Arthrose. Der Patient hatte jedoch nur eine Außen-Rotation-Einschränkung seinen Hüftgelenks, was auf ein Muskelproblem hinweist. Nach meiner ganzheitlichen Untersuchung unter europhysiologischen Gesichtspunkten, wurde die Ursache geklärt und der Patient war nach kurzer Behandlung schmerzfrei und deutlich beweglicher in der Hüfte und in seinen anderen Gelenke, die auch leichte Bewegungseinschränkungen aufwiesen. 

Eine gute Diagnose sollte alle Organsystem mit einbeziehen und vor allem neurophysiologische Funktionsabläufe berücksichtigen.

Röntgen bei Arthrose

Anamnese bei Arthrose

Die Anamnese gibt wichtige Hinweise auf die Ursachen deiner Schmerzen und sollte immer daher sehr ausführlich durchgeführt werden. 

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Behandlung der Arthrose

Die Behandlung der Arthrose hängt von verschieden Faktoren ab und vor allem richtet sie nach der Diagnose! Das Hauptziel einer Behandlung ist es, die Schmerzen zu nehmen und die Funktion des Gelenkes wiederherzustellen. Die Behandlung der Arthrose hängt aber auch von dem Zustand des betroffenen Gelenkes ab. Fragen die sich dabei stellen sind:

  • Wo durch entstehen die Schmerzen?
  • Wie ist die Gelenksituation (Arthrosegrad)?
  • Ist eine Gelenkentzündung  vorhanden?
  • Welchen  weiteren Grunderkrankungen  sind vorhanden?

Konservative schulmedizinische Arthrose-Behandlung ohne Operation – erfolgreich?

Physiotherapie: Doch die Physiotherapie steht hier sicher im Vordergrund. Das beginnt bei mobilisierenden Gelenkmaßnahmen durch Manueller Therapie, um die Beweglichkeit des Gelenkes wiederherzustellen aber auch muskelstabilisierende Übungen werden häufig durchgeführt um eine bessere Stabilität des betroffenen Gelenkes herzustellen. Dazu gehören Kräftigungsübungen, wie auch Dehnungsübungen bestimmter Muskeln. Gehschule wird dann eingesetzt, wenn sich aufgrund bestimmter Schmerzen Ausweichbewegungen eingeschlichen haben. Dazu ist auch das Training der koordinativen Leistung des Gelenks wichtig. Lyphdrainage würde man bei einer Gelenkschwellung einsetzen. Das Spektrum der Physiotherapie bietet ein großes Spektrum an Übungen und Maßnahmen an, wie natürlich auch Wärme, Kälte oder Hitzetherapie.

Einsatz von Arzneimittel: Der Gebrauch von Medikamente hängt von Schmerz und Entzündung ab. Außerdem können Knorpel aufbauende Substanzen verabreicht werden. 

  • Nicht Steroide Entzündungshemmende Medikamente
  • Steroidale Entzündungshemmende Medikamente – Kortison
  • Schmerzmittel 
  • Chondroitin: um den Gelenkknorpel wieder aufzubauen Hyaluronsäure: Zur Verbesserung der Gelenksituation (die Wirkung ist umstritten und bei den Gelenk-Injektionen besteht die Gefahr der Infektion)

Operative Behandlung

Eine Operation sollte nur dann angewendet werden, wenn ein Arthrose Grad 4 vorhanden ist und die konventionelle Behandlung ohne Erfolg war. Die operativen Möglichkeiten hängen wiederum vom Zustand des Gelenkes ab, aber auch davon, um welches Gelenk es sich handelt.

Arthroskopische Verfahren werden nicht nur am Knie angewendet, sondern an Schulter, Ellenbogen, Band Hüfte. Die Arthroskopie hat den Vorteil, dass die Operationswunde relativ klein ist und dadurch die Nachbehandlung, Regeneration des Gewebes und Mobilisation des Gelenks verkürzt sind.Die ‚Arthroskopie findet Anwendung bei Spülungen der Gelenke, Glätten des Gelenkknorpels, bei Bänder- und Sehnenverletzungen sowie bei Mensicusschäden.

Im Falle einer Fehlstellung eines Gelenkes wird sogenannte Umstellungs-Osteotomien (Gelenkumstellung) vorgenommen. Das sind sehr schwere Eingriffe und die Patienten müssen sich auf einen langen Heilprozess und Nachbehandlung einstellen.

Prothesen, Teilprothesen und Knorpelverpflanzungen werden immer dann vorgenommen, wenn der Arthrosegrad IV besteht und der Patient dauerhaft unerträgliche Schmerzen hat. Im Hüftgelenk wird das sogenannte Hüft-TEP schon über Jahrzehnte eingebaut und ist zur Routine in der Chirurgie geworden. Allerdings kommt es nach wie vor zu Komplikationen. Die Operationen der  Knieendoprothese hingegen ist noch jünger. Hier gibt es häufiger Komplikationen dahin gehend, dass es Schwierigkeiten mit der Mobilisation des Gelenkes in der Beugung gibt. Viele Patienten können das Kniegelenk nicht über 90° beugen, sodass das Gelenk in der Narkose nochmals nachmobilisiert werden muss.

 

Risiko einer Operation

Das Risiko einer Operation besteht in erster Linie in der Infektionsgefahr. Je größer die Operationswunde, desto größer die Gefahr der Infektion. Kommt es zu einer Infektion, so beginnt ein langer Leidensweg für den Patienten.

Eine weitere und oft heruntergespielte Problematik ist die Verabreichung einer Narkose. Jährlich sterben 43.000 Menschen unter Auswirkung der Narkose. In wieweit es zu Gehirnschäden kommt wurde bisher nicht untersucht. Trotzdem gibt es bei manchen Patienten Hinweise darauf, dass sie sich dingen nicht mehr merken können und nach Wörtern suchen. Besonders gefährdet sin ältere Menschen, der Organismus sich nicht mehr so schnell regenerieren kann.

Arthrose Medikation

Arthrose: Erfolgreiche Behandlung ohne Operation durch die Methode von Günter Kränzlein

In der Diagnostik muss eine gründliche und umfangreiche Anamnese vorausgehen. Neben der Anamnese werden in der Diagnostik innere Organe, sowie der Kiefer und neurophysiologische Funktionsabläufe berücksichtigt. Zur Zwei-Stündigen Untersuchung gehören natürlich auch verschiedene Gelenk- und Beweglichkeitstests wie die Überprüfung von Kapselmuster, Reflexe und der Kennmuskeln. Der Schwerpunkt der Diagnostik besteht darin Afferenzen (Störungen des Organismus) von Efferenzen (Schutzprogramme des zentralen Nervensystems) zu unterscheiden.Die Behandlung richtet sich nach er Diagnose und berücksichtig vor allem die Efferenzen. In der Behandlung werden physiotherapeutische Maßnahmen genauso eingesetzt wie Therapie der Naturmedizin, wie Akupunktur, Neuraltherapie, Ausleitungsverfahren etc.Ein wichtige Punkt in der Therapie ist die Vermeidung der Ursache. Häufig hängen Schmerzen der Gelenke mit Bewegung- und Haltungsmuster der Patienten zusammen.Um die Entwicklung des Gelenkverschleißes aufzuhalten, hat Günter Kränzlein eine eigene Vorgehensweise entwickelt. Dazu gehören der Einsatz bestimmter naturmedizinischen Mittel und die Berücksichtigung der Ernährung

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Übungen bei Arthrose – das sollten Sie wissen!

Diese Grundsätze sollten sie bei Ihrem Übungsprogramm unbedingt berücksichtigen:

  • Es gibt keine Übungen bei Arthrose, die Gelenkspezifisch sind. Es gibt nicht die Übungen für die Knie – Arthrose oder Hüftarthrose, da jede Übung über das Nervensystem unterschiedlich bei jedem Menschen wirkt.
  • Übungen  sollten in der Regeln nicht auf der rechten und linken Seite ausgeführt werden, da bei den meisten Menschen ein Rechts- Linksunterschied besteht
  • Lassen sie sich nicht verunsichern! Auch wenn manche Autoren schreiben, dass Kräftigungsübungen nicht gut sind und in erster Linie nur Dehnungsübungen Sinn machen ist das absolut falsch. Um eine Muskelgleichgewicht zu erzielen, muss eine kontrakte (Gewebsveränderung der Muskulatur) Muskulatur gedehnt und und der Gegenspieler gekräftigt werden.
  • Übungen können auch Schmerzen  verstärken. Dann sollten Sie diese Übungen nicht ausführen!

 Warum können Übungen Schmerzen verstärken?

  1. Übungen verstärken Schmerzen immer dann, wenn die Übungen gegen ein vom Gehirn aufgebautes Schutzprogramm läuft. Dazu ein Beispiel: Würde das Kleinhirn den Großen Gesäßmuskel (M.Glutues maximus)anspannen, weil die Wadenmuskulatur eine Kontraktur aufweist und sie würden aufgrund der Spannung des Glutens maximus diesen dehnen oder mit der Faszienrolle arbeiten, so verstärken sie ihre Schmerzen.
  2. Eine Übung verschlechtert auch immer die Schmerzsituation, wenn im betreffenden Muskel ein Muskel-Sehnen-Ansatzreiz vorliegt. In diesem Fall ist es egal ob sie den Muskel dehnen oder kräftigen. Durch den Zug auf die gereizte Sehne entsteht ein Verstärkung der Reizung. In diesem Fall muss die Sehne manuell behandelt werden. Nach dem die Reizung reguliert wurde, können wieder Übungen ausgeführt werden. 
  3. Entzündliche Prozesse in einem Gelenk erfordern passive Maßnahmen. Übungen können ausgeführt werden, jedoch müssen diese gezielt ausgewählt werden. In diesem Fall würde man die Muskeln, die direkt auf das betroffene Gelenk einwirken weder dehnen noch kräftigen.
  4. Die meisten Übungen sollten nicht auf der rechten und linken Körperseite ausgeführt werden. Zu 90% gibt es bei den Menschen ein Rechts- Links-Unterschied  bei den Muskelstörungen. Führt man die Übung auf beiden Körperseiten aus können sich dadurch Schmerzen verstärken. 
  5. Möchten sie mehr über die Thematik erfahren, so lesen sie doch in meine Büchern

Tipps für Patienten mit Arthrose:

Wärmeanwendung

Wärmeanwendungen können bei Arthrose sehr sinnvoll sein. Allerdings sollte Wärme nie auf ein entzündetes Gelenk appliziert werden, da entzündliche Prozesse forciert werden. Hingegen bei nicht aktivierten Arthrosen kann es sinnvoll sein, die Wärme direkt auf das Gelenk zu verabreichen. Bei einer aktivierten Arthrose kann Wärme jedoch auf einen Muskelhartspann verabreicht werden, Jedoch nicht in der unmittelbaren Nähe des betroffenen Gelenks.

Kälteanwendung

Kälteanwendungen (Eisanwendungen und Kältepacks) sind meist sinnvoll, wenn eine Entzündung des Gelenks besteht. Allerdings zeigen Patienten auch dabei unterschiedliche Reaktionen. Verträgt der Patient die Kälteanwendung nicht, so ist die Anwendung eine Kontraindikation. Bei Verabreichung von Kältepacks sollte der Patient wissen, dass Eis – und Kälteanwendungen nicht direkt auf die Haut appliziert werden.

Gleichmäßige Druckbelastung

Eine gleichmäßige Druckbelastung ist für jedes Gelenk außerordentlich wichtig. Vor allem bei einer Abnutzung des Gelenkknorpels sollte darauf geachtet werden, dass das Gelenk gleichmäßig belastet wird. Beim Tragen bestimmter Lasten, sollte diese gleichmäßig auf beiden Köperhälften verteil werden. eine gleichmäßige Beratung des Gelenkes kommt aber vor allem dadurch zustande, dass unser Muskelsystem ökonomisch arbeitet und Dybalacen ausgeglichen werden.

Körpergewicht reduzieren

Um die Belastung eines Gelenkes zu nehmen, empfiehlt es sich bei Übergewicht unbedingt abzunehmen und dadurch den Druck auf Gelenke zu reduzieren. Einer Ernährungsumstellung empfiehlt sich jedoch auch bei schlanken Menschen, da sich die Ernährung auf die Gelenke auswirkt.

Bewegung ja, Überlastung nein

Das Gelenk lebt von der Bewegung und ist dafür auch vorgesehen. Durch die Bewegung wird das Gelenk mit seinem Knorpel ernährt und die Muskeln trainiert.

Kommt es durch Verletzung oder einer Operation zur Immobilität, so wirkt sich das negativ auf das Gelenk, Muskulatur und auch auf die Gelenkkapsel aus. Die Gelenkkapsel schrumpft und verklebt, was zu einer noch stärkeren Bewegungseinschränkung des Gelenkes führt.

Ernährung bei Arthrose

Ernährung ist bei jeder Erkrankung eine der wichtigsten Grundlagen zur Genesung. Gerade bei der Arthrose ist die Ernährung von großer Bedeutung, um das Fortschreiten der Knorpeldegeneration zu verhindern und die Regeneration des Knorpelgewebes zu forcieren. Wer jedoch glaubt, er könne mit Nahrungsergänzungsmittel seine schlechte und unausgewogene Ernährung kompensieren liegt absolut falsch. Die Basis in Richtung Gesundheit ist eine gute und vitalstoffreiche Ernährung. Gute Nahrungsmittel enthalten viele natürlichen Mineralstoffe, wie  Kräuter, Salate und Gemüse. Dabei spielen auch sekundäre Pflanzenstoffe, Chlorophyl und weitere Pflanzenbestandteile eine wichtige Rolle. Zuviel Kaffee, Alkohol, Eiweiß in Form von Fleisch und Milchprodukte sowie Zucker und Brot bilden Säure im Organismus wie Phenolsäuren, Essigsäure und Salpetersäure. Diese Säuren verändern das Milieu der Zellen und lässt diese mit der Zeit erkranken. So geht die Druck- und Zugfestigkeit des Knorpels verloren und die Arthrose nimmt Ihren Verlauf. Basische Ernährung schafft Regeneration für die Zelle.  Die Zuführung von Nahrungsergänzung von Glucosamin und Chondroitin auch MSM, SAMe, Aminosäuren, Pflanzenextrakten und Vitaminen als Nahrungsergänzung sind nur dann sinnvoll, wenn die Basis stimmt. In vielen Fällen benötigen Patienten keine Nahrungsergänzung! 

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Erfahrungsberichte aus unserer Praxis:

Patient, männlich 54 Jahre: Arztdiagnose „Kalkschulter“ 

Der Patient hat seit Monaten Schmerzen und starke Bewegungseinschränkungen seines rechten Schultergelenkes. Er konnte viele alltäglichen Bewegungsabläufe und nicht mehr ausführen.Außerdem spielte leidenschaftlich Tennis und daran war gar nicht mehr zu denken. Wir stellten fest, dass die Ursachen seiner Schmerzen und Bewegungseinschränkung eine starke Kontraktur seiner linken Wade war. Diese Muskelveränderung erzeugte über das zentrale Nervensystem ein Schonungsprogramm seiner Wade (Arthrose-Tendo-Myotische- Reaktion). Unsere Aufgabe war es nun die Wadenmuskulatur zu dehnen, die Gegenspielermuskulatur zu kräftigen und vor allem die Bewegungsmuster zu eliminieren, die zu dieser Kontraktur geführt hatte. Nach wenigen Sitzungen war der Patient wieder schmerzfrei und konnte nach einigen Wochen wieder Tennis spielen.

Patient, männlich 58 Jahre: Arztdiagnose „Hüftarthrose Grad IV“ und Termin für eine Operation war bereits geplant.

Der Patient kam mit der genannten Diagnose in meine Praxis. Der Patient hatte allerdings kein, für eine Arthrose typisches  Kapselmuster! Die Hüft-Bewegungen waren bis auf eine Einschränkung der Außenrotation nahezu vollständig frei. Die Schmerzen traten hauptsächlich dann auf, wenn er nach längerer Zeit sitzen aufstehen musste um zu laufen und wenn der auf der Seite lag. Nach meiner europhysiologischen Untersuchung kam heraus, dass eine Kontraktur an seinem Bauchmuskel seine Beschwerden hervorriefen. eine Operation wäre absolut sinnlos gewesen.

Patientin, weiblich 66 Jahre: Arztdiagnose Spinalkanalstenose, Hüftarthrose links

Patientin war nicht mehr Inder läge 10 m ohne Gehstürzen vor Schmerzen zu laufen. Sie hatte extreme Schmerzen in der Hüfte und im gesamten Bein. Dazu kam ein Kribbeln im Oberschenkel und Fuß. Die Diagnose zeige einen OG-Effekt (Tendinose) des Obliquus internes abdominis (seitliche Bauchmuskulatur). Bereits nach 15 Behandlungen konnte die Frau wieder ohne Schmerzen 3 Stunden wandern.

Diese Beispiele zeigen wie komplex unsere Organismus arbeitet und dass sehr leichtfertig Diagnose auf der Basis von nur bildgebenden Verfahren gestellt werden!

 

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